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Zeitgleich mit Beginn der Seligsprechung
von Hildegard Burjan in Wien am 29. Januar um 15 Uhr begann in Görlitz der ökumenische Gottes-
dienst zum Abschluss der Bibelwoche in der
Kathedrale St. Jakobus, mit etwa
80 Gottesdienstbesuchern.
„An einem Altar, eine gemeinsame
Eucharistiefeier, das wünsche ich mir“,
sagte Dompfarrer Thomas Thielscher mit Blick auf die unterschiedlichen Konfessionen zu Beginn
der Feier. "Es gibt zur Ökumene keine Alternative".
Die Kollekte ist für eine Suppenküche in der
Nachbarstadt Zgorzelec bestimmt.
Im Anschluss an den Gottesdienst waren alles
Anwesenden zum gemeinsamen Kaffeetrinken in das
Paul-Gerhardt-Haus eingeladen.
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Atem unseres Betens
war das Thema der diesjährigen ökumenischen
Bibelwoche.
Beim Nachdenken über sieben ausgewählte Psalmen,
"reihen wir uns ein in die jüdische und christliche
Gemeinde" sagte Jürgen Schwarzbach, der Pfarrer der
evangelischen Kreuzkirchengemeinde bei seiner
Ansprache während des Abschlussgottesdienstes in
der St. Jakobus-Kathedrale. Er ging besonders auf den
Psalm 42 ein: "Schreit denn wirklich die Seele nach
Gott oder eher nach Geld, Macht und Ansehen?"
"Wie der Hirsch lechzt nach frischem Wasser,
so schreit meine Seele, Gott, zu dir." (Psalm 42,2)
Dürsten sei besser, als sich an die
Dürre, die Trockenheit zu gewöhnen.
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