4. Januar 2017

Hausleiter wechseln im „Haus mit Herz“, im Sankt-Wenzeslaus-Stift in Jauernick

„Menschen, die hierher kommen, haben ein Zuhause auf Zeit. (…) Dass dieses Haus nicht nur ein Haus aus Steinen ist, sondern ein Haus mit Herz, ein gastliches Haus, dafür haben Sie, lieber Herr Rudolph, seit Januar 2003 gesorgt“, sagt Generalvikar Dr. Alfred Hoffmann am heutigen Vormittag im St. Wenzeslaus-Stift in Jauernick-Buschbach. In einer Eucharistiefeier dankt der Generalvikar dem scheidenden Heimleiter, Joachim Rudolph insbesondere dafür, dass Menschen gern in dieses Haus gekommen – und ebenso gern wiedergekommen sind, weil es ein gastliches Haus, ein herzliches ist.  „Er war immer gemeinsam mit seinem Team für das Wohl der Gäste da – und dies mit viel Humor. Jeder bringt sich mit seinen Fähigkeiten für das Ganze ein. So, wie ein Haus aus Steinen zusammengefügt wird, so fügen die Mitarbeiter dieses Haus zusammen, als einen anziehenden Ort. Er ist ein geistlicher Ort, der Leib und Seele Nahrung gibt“, sagt Dr. Hoffmann. Und: „Wir sind hier in der Kapelle, in der Nähe des Allerheiligsten, in der Nähe Gottes, wo wir erinnert werden, dass wir mit Gott und durch Gott unterwegs sind.“

Den Worten des Dankes an Joachim Rudolph folgten Geschenke an ihn. Generalvikar Dr. Hoffmann übergab ihm ein Bild – ein Original – gemalt von Alfred Joschko, einem Gemeindemitglied der Pfarrei Heiliger Wenzel. Darauf ist das St. Wenzeslaus-Stift zu sehen. Nicht zum ersten Mal hat der Künstler, auf Bitten des Generalvikars, für ein solch einzigartiges Abschiedsgeschenk gesorgt.

Seelsorgeamtsleiter Markus Kurzweil übergab Joachim Rudolph einen Rahmen mit dem Text eines selbst verfassten  Liedes. Und Ordinariatsrat Joachim Baensch hat ihm eine DVD angefertigt, auf dem Weggefährten von ihm zu Wort kommen.

Zwei Blumensträuße hielt der Seelsorgeamtsleiter in der Hand. Der erste war für den scheidenden Hausleiter. Den zweiten bekam Rainer Gast, der Neue in diesem Amt. Er stammt aus Forst in der Lausitz, ist dort aufgewachsen. Bisher lebte er mit seiner Frau in deren Heimat, im Eichsfeld.

Drei weitere, kleinere Blumensträuße standen noch vor dem Altar. Die erhielten die drei neuen Mitarbeiterinnen, die wie Rainer Gast zu Beginn des Jahres im St. Wenzeslaus-Stift angefangen haben. Nach der Haus-Segnung wurde gemeinsam Mahl gehalten.

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