15. April 2015

Unterwegs auf dem Jakobs- und Martinus-Weg im Partnerbistum Rottenburg-Stuttgart

14 Jakobspilger waren in der Osterwoche im Görlitzer Partnerbistum Rottenburg-Stuttgart zu Fuß mit Rucksack unterwegs. Täglich begleitete die Pilger ein Wort aus der Lesung der Hl. Messe. Der Ostermontag eröffnete mit der Verheißung „Du zeigst mir die Wege zum Leben.“ (Apg 2,28) Der Ostersamstag schloss mit der Wegweisung „Unmöglich können wir schweigen über das, was wir gesehen und gehört haben.“ (Apg 4,20)

Von Winnenden bis Rottenburg erlebten die Pilger vielfältige herzliche Gastfreundschaft. Im Gebet der Laudes beteten sie stets für die Menschen, denen sie begegnen durften.

In Plochingen feierte die Gruppe mit der dortigen Kolpingfamilie die Hl. Eucharistie als Dank für 25 Jahre lebendige Partnerschaft mit Görlitz Hl. Kreuz, um die sich besonders die langjährigen Vorsitzenden Heinz Beuter und Reinhard Seewald verdient gemacht haben.

Ab Tübingen geht der Jakobsweg parallel zum Martinus-Weg. Hier begleitete Kolpingbruder Rolf Seeger aus Rottenburg die Pilger fachkundig und mit viel christlichem Humor. In Wurmlingen lud die dortige Kolpingfamilie zur Rast auf der „Papstbank“ im Schatten der Kirche sowie zu einer leiblichen und geistlichen Stärkung ein.

In Rottenburg feierten die Pilger im Dom wiederum mit der Kolpingfamilie und Präses Offizial Thomas Weißhaar die heilige Messe. In der Predigt erinnerte der Görlitzer Generalvikar Dr. Alfred Hoffmann an die treue partnerschaftliche Hilfe des Bistums Rottenburg-Stuttgart während der Zeit der DDR und darüber hinaus. Er sprach die Hoffnung aus, dass die Geschichte der Verbundenheit weitere Höhepunkte schreiben wird. Dazu könnten auch die Pilgerwege anregen. Wörtlich sagte der Generalvikar: „In Görlitz ist die Kathedrale dem heiligen Jakobus geweiht, hier in Rottenburg dem heiligen Martin von Tours. Mit beiden Heiligen verbinden wir inzwischen europaweite Pilgerwege. Im kommenden Jahr wird das große Pilgerjahr zum 1300. Geburtstag des heiligen Martin von Tours begangen. Jakobus und Martinus, beide haben auf ihre Weise erfahren, wie Jesus ihnen die Wege zum Leben gezeigt hat. Das geben sie uns weiter. Und jeder von uns darf in den Spuren Jesu und seiner Heiligen das bezeugen, was er selbst empfangen und verstanden hat.“

 

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