8. April 2015

Von Medien wahrgenommen – rbb sendet zwei Beiträge zu Ostern

„Das, was die Osterreiter in Gemeinschaft tun, das soll weiter gehen dort, wo jeder sein Christsein lebt. Es ist Ermutigung und Stärkung – für die Reiter, aber auch für alle, die die Prozession miterleben. Wir wissen: Dieses öffentliche Zeugnis wird wahrgenommen – von den Medien, von vielen Menschen, die um diesen Brauch wissen und heute an den Straßen stehen. Aber nicht weniger kommt es darauf an, dass die Stimme von uns Christen dort hörbar wird, wo österliche Zeugen gefragt sind und gebraucht werden – in unseren Familien, an unseren Arbeitsplätzen, in den Gaststätten, wo Menschen sich treffen, in den Vereinen und Verbänden… – es muss vom Glauben gesprochen werden – auch ohne Zylinder und Frack!“, sagte Bischof Wolfgang Ipolt in seiner Predigt am Ostersonntag in der Pfarrkirche in Wittichenau. Den Gottesdienst zum 475. Jubiläum feierten die Kreuzreiter mit, die gleich danach auf ihre Pferde stiegen, um die Osterbotschaft nach Ralbitz zu tragen. Bischof Ipolt übergab ihnen das Kreuz. Etwa zeitgleich übergab der Bischof des Bistums Dresden-Meißen, Heiner Koch, den Osterreitern in Ralbitz das Kreuz. Er erwartete die Wittichenauer Kreuzreiter und feierte mit ihnen am frühen Nachmittag in der Kirche in Ralbitz eine Andacht. In Wittichenau feierte Pfarrer Dr. Wolfgang Kresak mit den Osterreitern die Andacht. Danach ging es auf den Pferderücken zurück.

Von den Medien wurde dieses Ereignis wahrgenommen – so wie es der Bischof in der Predigt sagte. Der Rundfunk Berlin-Brandenburg, rbb, sendete am Ostersonntag einen Beitrag über das Osterreiten von Ralbitz nach Wittichenau, der hier noch einige Tage zu sehen ist.

Damit ist die Berichterstattung von rbb noch nicht am Ende. Der rbb brachte weiterhin „eine sehr schön gemachte Bildreportage über unser Heilig-Grab-Museum“ in Neuzelle, wie Pfarrer Ansgar Florian schrieb. Dieser Beitrag wurde am Ostersonntag ausgestrahlt, ist hier zu finden und wird  etwa eine Woche lang in der Mediathek zu sehen sein.

Den Kollegen des rbb sei an dieser Stelle herzlich gedankt, dass sie die christliche Botschaft vom Leiden und Sterben Jesu Christi – seiner Auferstehung – ins Bewusstsein der Menschen rücken, es wachhalten und thematisieren.                        Raphael Schmidt

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