13. Oktober 2009

Propsteigemeinde St. Maria Friedenskönigin feierte 75. Kirchweihfest mit einer Festwoche

2009-10-13_propstei

  1934 wurde St. Maria Friedenskönigin geweiht. Das 75. Jubiläum feierte die Gemeinde mit einer Festwoche, deren Höhepunkt ein Pontifikalamt am vergangenen Sonntag war. Rund 50 Gottesdienstbesucher mussten am vergangenen Sonntag stehen. Denn die Sitzplätze der Propsteikirche St. Maria Friedenskönigin waren am vergangenen Sonntag bis auf den letzten Platz besetzt. Ein Hochamt mit Bischof Konrad Zdarsa bildete den Abschluss und Höhepunkt einer Festwoche, mit der die Gemeinde das 75. Kirchweihjubiläum gefeiert hatte. 14 Jugendlichen aus der Gemeinde spendete Bischof Zdarsa während des Gottesdienstes das Sakrament der Firmung. „Glauben heißt mit einer Verheißung unterwegs sein, heißt auf dem Weg bleiben, dem Weg, der Christus selber ist“, sagte Bischof Zdarsa in seiner Predigt an die Firmlinge und die Cottbuser Katholiken gerichtet. Kirchturmdenken sei noch lange kein kirchliches Denken, sagte er im Hinblick auf möglicherweise notwendige Strukturreformen. Das Zusammenwachsen der beiden Cottbuser Gemeinden hatten „Die Herren mit der Weißen Weste“ bereits am Sonnabend während des Gemeindefestes in der Mensa der Brandenburgischen Technischen Universität (BTU) thematisiert. Das Kabarettisten-Trio philosophierte über das Thema der Festwoche „Gottes Sehnsucht ist der Mensch“ und spielte dabei immer wieder auf das Verhältnis der beiden Pfarreien an, wobei auch zu erkennen war, dass ein Zusammenwachsen kommen wird. Zahlreiche Gäste waren zu diesem Fest in der BTU gekommen. Von den elf noch lebenden Priestern, die seit 1939 aus der Gemeinde hervorgegangen sind, waren sieben zum Fest gekommen. Unterhalten wurden die Gästen unter anderem vom Elferrat des Catholischen Carneval Clubs Cottbus (CCCC) und der  Laienspielgruppe der Mariengemeinde. Bereits am Montag hatte Pfarrer Gerold Schneider im St. Johanneshaus einen Vortrag über seine Zeit in Cottbus gehalten. Schwerpunkte des Abens unter dem Motto „Gerold’s Rumpelkammer waren die Auseinandersetzungen mit dem Staat und der Umbau der  Kirche. Pater Reinhard Körner, der vor seiner Priesterweihe ein Praktikum in der Christusgemeinde hatte, referierte am Dienstag unter dem Thema „Gott ist auch wer“ zum Schwerpunkt der „personale Gott“. Während der Woche wurde mit einem Weinfest mit Mandolinenklang am Mittwoch weitergefeiert. Stimmungsvoll wurde es am Donnerstag bei der Taizé-Nacht, der „Nacht der Lichter“. Der Höhepunkt der Festwoche war für die Kinder der Freitag: 250 Kinder folgten mit Eltern und Großeltern der Einladung zu Kinderfest und Badespaß im Cottbuser Spaßbad „Blaue Lagune“.    

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