26. November 2020

Pfarrer i. R. Karl-Heinz Grimm wurde von Gott heimgerufen

 

Christus, der den Tod überwunden hat, rief am 24.11.2020, dem Gedenktag der Märtyrer Andreas Dung-Lac und Gefährten, seinen treuen Diener

Pfarrer i. R. Karl-Heinz Grimm

im Alter von 81 Jahren und im 54. Jahr seines Priestertums in sein ewiges Reich.

Karl-Heinz Grimm wurde am 21. Mai 1939 in Guben geboren. Nach der Grundschulzeit in Guben lernte er Maschinenschlosser und beendete die Lehre 1956 mit der Facharbeiterprüfung. In Görlitz besuchte er das Katechetenseminar. In dieser Zeit verstärkte sich sein Wunsch, der Kirche als Priester zu dienen. So ging Karl-Heinz Grimm 1957 nach Magdeburg ins Norbertinum, legte dort die Abiturprüfung ab und begann im Wintersemester 1961 das Theologiestudium in Erfurt. Nach seiner Priesterweihe am 25. Juni 1967 in Neuzelle trat er seinen priesterlichen Dienst zunächst als Vertretung in Peitz und in Welzow an, bevor er von 1968 bis 1973 in Senftenberg als Kaplan tätig wurde.

Neben seiner priesterlichen Berufung engagierte sich der junge Priester im „Werk Mariens“ (Fokolarbewegung). Zur Vertiefung dieser Spiritualität wurde er für ein zweijähriges Noviziat in Berlin und Erfurt von 1973 bis 1975 freigestellt. Im Anschluss daran trat Karl-Heinz Grimm wieder in den diözesanen Dienst und wurde für ein Jahr Kaplan in Weißwasser. Danach wechselte er nach Hoyerswerda, wo er bis 1989 als Kaplan wirkte, jedoch 1978 den Titel Pfarrer erhielt. 1989 wurde Karl-Heinz Grimm zum Pfarrer der Pfarrei Heilig Kreuz in Görlitz ernannt. Ein wichtiges Anliegen war ihm, das Miteinander zwischen den deutschen und polnischen Gläubigen zu fördern.

Aufgrund seines angegriffenen Gesundheitszustandes entband ihn Bischof Rudolf Müller 2001 von seinem Amt als Pfarrer der Pfarrei Heilig Kreuz in Görlitz und übertrug ihm die Pfarrei Döbern als Pfarradministrator. 2013 wurde er in den Altersruhestand verabschiedet und lebte nun im Begegnungszentrum der Fokolarbewegung in Zwochau. Hier stellte sich Pfr. Grimm weiterhin als Seelsorger zur Verfügung.

„Willi Grimm“ – wie ihn fast jeder nannte und er in der Regel auch seine Briefe unterschrieb, war kontaktfreudig und hatte ein Herz für die Zukurzgekommenen. Stets war ihm wichtig, Gottes Gebote nicht nur zu predigen, sondern durch das eigene Vorbild anderen Menschen ein Beispiel in der Nachfolge Christi zu geben.

Wir danken Pfarrer Grimm für seinen treuen Dienst im Weinberg des Herrn. Wir bitten um das Gebet für den Verstorbenen.

Das Requiem für den Verstorbenen wird gefeiert am 11. Dezember um 13 Uhr in der katholischen Kirche in Zwochau, anschließend Beisetzung auf dem dortigen Friedhof.

Requiescat in pace

Görlitz, 26.11.2020

Für das Bistum                 Dr. Alfred Hoffmann, Generalvikar  

Für das Werk Mariens   Benno Schäffel, Domkapitular        

Für die Angehörigen      Ursula Kruppa, Peter Grimm, Geschwister

Zum Foto:

Pfarrer Karl-Heinz Grimm zelebrierte Anfang vorigen Jahres mit Pilgern auf dem Weg nach Medjugorje in Bosnien, eine heilige Messe in Slowenien.

 

 

 

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