16. August 2021

Perspektiven für menschliches Leben – Bischof Ipolt unterschreibt Petition bei 1000plus

„Weitgehend unbemerkt bahnt sich mitten unter uns ein rechtlicher Dammbruch von unvorstellbarer Tragweite an. Ein Dammbruch, der abertausenden Menschen das Leben kosten könnte und die Integrität unserer Gesellschaft in ihrem Kern erschüttern würde. Im Vorfeld des Bundestagswahl 2021 kämpft derzeit ein Netzwerk linker und linksextremer Aktivisten, Organisationen, Medienschaffenden  und Politiker für die Streichung der §§ 218 und 219 StGB. ,Weg mit §218′ lautet die seit März 2021 breit angelegte Kampagne, durch die das uneingeschränkte ,Recht auf Abtreibung‘ und die ,völlige Straffreiheit‘ gefordert wird – also die völlige Freigabe der Abtreibung bis zur Geburt.“ – so steht es bei „1000plus.net/petition“ Vollständiger Text hier.

Bischof Wolfgang Ipolt hat diese Petition von 1000plus.net an den Bundestag unterschrieben. Er sagt:

„Gern unterstütze ich die Petition an den Bundestag, die 1000plus initiiert hat. Papst Franziskus hat bereits vor längerer Zeit die Arbeit dieses Netzwerkes gewürdigt. Die Gesetzeslage in der Bundesrepublik Deutschland erinnert in den §§ 218 und 219 daran, dass Abtreibung ein Unrecht ist und dass die vorgeschriebene Beratung ,dem Schutz des ungeborenen Lebens dient. Sie hat sich von dem Bemühen leiten zu lassen, die Frau zur Fortsetzung der Schwangerschaft zu ermutigen und ihr Perspektiven für ein Leben mit dem Kind zu eröffnen…'(§ 219 Abs. 1). Diesem hohen Ziel dient 1000plus seit vielen Jahren und erinnert mit seiner Unterschriftenaktion in diesen Wochen daran, dass es gilt, eine Änderung der Gesetzeslage durch den neuen Bundestag zu verhindern. Verschiedenen Gruppierungen und Vereine in unserer Gesellschaft betreiben dies im Vorfeld der Wahlen wieder neu.

Helfen wir den im September neu gewählten Abgeordneten unseres Parlaments zu einer tieferen Verantwortung für den Schutz des Lebens von der Zeugung bis zum natürlichen Tod. Ich würde mich freuen, wenn auch unsere katholischen Beratungsstellen die Petition unterstützen würden. Damit wird unsere Stimme noch stärker und überzeugender.“ soweit Bischof Ipolt.

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