5. Juni 2016

Mit Herz und Hand in Gottes Land – Kinderwallfahrt von Wittichenau nach Rosenthal

Etwa 325 Kinder machten sich mit festen Schuhwerk, Sonnenschutz und Proviant auf den Weg von Wittichenau nach Rosenthal (im Bistum Dresden-Meißen). Strahlender Sonnenschein, ein kühler Windhauch, Mitarbeiter der Kinder-und Jugendseelsorge des Bistums, zahlreiche Helfer, Pfarrer aus einigen Gemeinden und Bischof Wolfgang Ipolt begleiteten die Kinder auf ihrer Wallfahrt. Schon am Freitag, 3. Juni sind die Kinder in Wittichenau angekommen und haben in Gastfamilien übernachtet. Am nächsten Tag ging es dann in Etappen von Wittichenau nach Rosenthal. Während der Morgenandacht wurden die Kinder von „Hans Handfest“ und „Hermine Herzig“ begrüßt. Diese beiden Darsteller waren die Begleiter der Wallfahrt und führten in Rollenspielen das Thema der Wallfahrt vor: „Mit Herz und Hand in Gottes Land“. Die Kinder lernten, wie wichtig und notwendig es ist, dass man nicht nur mit dem Herzen besser sieht, sondern das man auch mit dem Herzen besser hören kann. „Unsere Herzen müssen Ohren bekommen, die die Stimme Gottes hören, damit wir wissen, was wir tun sollen und können.“, so Hermine Herzig.

Bei der Mutter Gottes in Rosenthal angekommen, wurde zusammen mit Bischof Wolfgang der Engel des Herrn gebetet und im Anschluss Spaß und Spiel auf der großen Pfarrwiese angeboten. Dabei ließ es sich der Bischof nicht nehmen, mit einer Mannschaft um das Tauziehen zu wetteifern.

Mit einer heiligen Messe fand die diesjährige Kinderwallfahrt ihren Abschluss. Eifrig wurden die kleinen Kinderhände in die Höhe gestreckt, als Bischof Wolfgang den Kindern eine Frage stellte: „Gibt es eine Reise zu Gott?“ Ja, die gibt es und wie zu jeder Reise braucht man dazu drei Dinge: Reisebegleiter, Reiseführer und auch eine Reisehilfe. Die Begleiter sind die Eltern, Großeltern, Paten und Freunde, die einem von Gott erzählen und mit denen man zusammen betet. Der Reiseführer ist die Heilige Schrift, die Bibel, die uns Geschichten und Begegnungen mit und von Gott berichtet und an die wir unser Leben richten können. Und die Reisehilfe ist das Kreuz, das man entweder im Kinderzimmer an der Wand hängen hat oder als Kette um den Hals. An dieser Hilfe können wir uns in schwierigen Zeiten festhalten und aufsehen und in schönen Zeiten Danke sagen. „Ich verspreche Euch, dass ich mit Euch auf die Reise zu Gott gehe und euch begleite“ so Bischof Wolfgang, der am Ende den Kindern den bischöflichen Segen erteilte, damit ihre Reise mit Herz und Hand in Gottes Land sicher begleitet ist.

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