30. Oktober 2013

Künstler gestaltet Bronzeplatte für Bischofsgrab

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Görlitz (pbg). Das Grab des 2012 verstorbenen ehemaligen Görlitzer Bischofs Rudolf Müller wird seit heute von einer Bronzeplatte geschmückt. Müller hat seine letzte Ruhestätte in der Görlitzer Domherrengruft, einer Grabanlage an der nördlichen Außenmauer der St.-Jakobus-Kathedrale. Die rund 75 Kilogramm schwere Platte hat der Görlitzer Künstler Bernhard Kremser im Auftrag des Domkapitels gestaltet. Die Platte zeigt neben den Lebensdaten und dem Wappen des Bischofs auch seinen Wahlspruch „In gratia cantantes deo“ („Ihr seid in Gnade, darum singet Gott“). Rudolf Müller war bis zu seiner Emeritierung 2006 der erste Bischof des 1994 von Papst Johannes Paul II. errichteten Bistums Görlitz. Er starb am 25. Dezember 2012 im Alter von 81 Jahren. Der Künstler Bernhard Kremser ist bundesweit bekannt für seine plastischen Arbeiten und Rauminstallationen, die er insbesondere auch für kirchliche Räume entwirft. Er gestaltete unter anderem auch das Geistliche Zentrum des Ökumenischen Kirchentages 2003 in Berlin und die St.-Ansgar-Pilgerkirche für den Katholikentag 2000 in Hamburg.

Der Künstler Bernhard Kremser und sein Mitarbeiter Robert Förster haben die neue Grabplatte für Bischof Rudolf Müller am Mittwoch montiert.

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