9. Mai 2022

Generalvikar Kurzweil nimmt an der Konferenz der deutschsprachigen Generalvikare in Bamberg teil

Intensiver Austausch über wichtige Themen

Konferenz der deutschsprachigen Generalvikare in Bamberg

Bamberg – „Es hat alles prima geklappt.“ Sichtlich zufrieden zeigte sich der Bamberger Generalvikar Prälat Georg Kestel im Gespräch mit dem Heinrichsblatt nach dem Ende der Konferenz der deutschsprachigen Generalvikare, die vom 1. bis 5. Mai in Bamberg stattfand. Rund 30 Teilnehmer aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, Lichtenstein, Luxemburg und Südtirol sowie Kollegen aus Schweden, Norwegen und Dänemark waren nach Bamberg gekommen, um sich auszutauschen, in einem Konferenzteil wichtige gemeinsame Themen anzusprechen und schließlich das Erzbistum Bamberg kennenzulernen.

Zum Konferenzteil waren auch die Generalsekretärin der deutschen Bischofskonferenz, Dr Beate Gilles, und der Leiter des Büros des Synodalen Weges, Dr. Frank Ronge, nach Bamberg gekommen. „Sie haben uns den derzeitigen Sachstand und auch  die Ergebnisse der letzten Synodalversamlung vorgestellt“, so Kestel.  Die ausländischen Teilnehmer hätten sich durchaus interessiert am Verlauf des Synodalen Weges gezeigt. Georg Kestel: „Sie beobachten, was bei uns hier in Deutschland passiert, ohne das Ganze schon jetzt zu werten.“

Im weiteren Verlauf der Konferenz tauschten sich Generalvikare über ihr Selbstverständnis und ihre Arbeit in den Ordinariaten und Bistümern aus. „Viele Themen, mit denen wir uns täglich beschäftigen, sind fach- und sachbezogen und spiegeln unsere komplexe Zeit wieder“, erläuterte Georg Kestel. „Und manchmal müssen wir Generalvikare überlegen, wie wir diese Themen wieder ,einfangen‘ können, besonders, wenn sie durch Äußerungen stark in der Öffentlichkeit diskutiert werden.“

Die Konferenz nutzten die Generalvikare auch zur Fortbildung. Als Referenten waren dazu Bezirksheimatpfleger Professor Günter Dippold und Professor Klaus Bieberstein (Univerität Bamberg) eingeladen worden. Dippold gab unter dem Titel „Der Gottesgarten am Obermain“ kulturelle Ein- und Ausblicke, während Bieberstein zum Thema „Jerusalem – Geschichte der christlichen Memorialkultur“ sprach.

Gemeinsam waren die Generalvikare im Erzbistum unterwegs. Sie besuchten die Basilika Vierzehnheiligen, wo Guardian Pater Maximilina Wagner sie begrüßte und Basilikaorganist Georg Hagel ein kleines Orgelkonzert gab. Anschließend besichtigten die Generalvikare die Karikaturen-Ausstellung „Kirche.Klima.Katastrophen“, die derzeit im Haus 1 der Bildungs- und Tagungshäuser zu sehen ist. Am Abend gab Liedermacher Wolfgang Buck ein Konzert.

Mit seinen ausländischen Kollegen besichtigte Generalvikar Kestel Sehenswürdigkeiten in der Stadt Bamberg und gemeinsam besuchte man die Veste Coburg mit ihren Kunstsammlungen und den Räumen, die einst der Reformator Martin Luther bewohnte. Am Mittwochabend feierten die Generalvikare mit Erzbischof Ludwig Schick einen Gottesdienst im Kaiserdom.

 

Text von Andreas Kuschbert, Heinrichsblatt

Foto: Deutschsprachige Generalvikare bei ihrer Tagung in Bamberg vor dem Dom mit Erzbischof Ludwig Schick; Pressestelle Erzbistum Bamberg/Maike Wirth

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