15. Juli 2014

Frauen des Bistums treffen sich zu ihrem 11. Begegnungstag in Neuhausen

„Eingeladen zum Fest des Glaubens“, unter diesem Thema trafen sich am 5. Juli im Don-Bosco-Haus in Neuhausen etwa 60 Frauen aus dem Bistum. Drei Kurzfilme, in denen der Kirche als Glaubensgemeinschaft, wie jedem Gläubigen, ein Spiegel vorgehalten wurde, verhalfen den Teilnehmerinnen zum Einstieg in die Thematik. Nach diesem Einstieg erzählten ausgewählte Frauen aus unterschiedlichen Pfarreien, wie sie Kirche und Glauben vor Ort sehen. Die Görlitzer Gruppe stellte die Frage: „Wieviel bringe ich selbst ein…“ Die Gruppe aus Niesky reflektierte die Probleme der Gemeinde-Zusammenlegungen und stellte fest, dass es viel Mut und Demut braucht, um aufeinander zuzugehen. Die Frauen aus Weißwasser vermittelten einen intakten Generationenzusammenhalt in ihrer Pfarrei. Die Frauen aus Beeskow/Storkow lasen ihren aktuellen Gemeindebrief vor, in dem die Pfarrei offiziell vorgestellt wird. Einen sehr originellen Beitrag lieferten die Cottbuser Frauen in einem Licht- und Schattenspiel; mit der Botschaft, dass es die Aufgabe eines jeden Einzelnen ist, seinen Nächsten barmherzig aus der Schattenecke herauszuholen und mit seinen Talenten und Fähigkeiten anzurühren. Die Kirche soll keine Kirche frommer Sprüche, sondern eine Kirche der stillen Hände sein. Monika Schulze aus Cottbus sagte abschließend: „Vergiss nicht, dass für viele, dein Leben, das einzige Evangelium sein wird, das sie lesen werden“. An die sehr unterschiedlichen Berichte, in denen Probleme, Unzufriedenheit, aber auch der Reichtum des Glaubens reflektiert wurden, schloss sich eine Bibelarbeit unter dem Aspekt „Kirche und Christsein“ an.

Der 11. Frauenbegegnungstag ist eine Zäsur. Nach dieser Veranstaltung gibt die Referentin im Seelsorgeamt, Gabi Kretschmer, die auch diesen Tag geleitet hat, den Staffelstab an Ingrid Schmidt weiter. Kretschmer wird zukünftig, von Bischof Wolfgang Ipolt beauftragt, in den Pfarreien des Bistums unterwegs sein, mit dem Schwerpunkt missionarische Pastoral.

Text und Fotos: Marie-Luise Obst, Spremberg

Der vollständige Beitrag steht im TAG DES HERRN, Ausgabe 29 – zum 20. Juli, auf der Görlitzseite 12.

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