28. März 2016

Eine lohnenswerte Aufgabe – Ermutigung zur Gremienarbeit vom Diözesanratsvorsitzenden

Hartmut Schirmer Vors DioesRaD (3) (1024x680)Liebe Schwestern und Brüder in den Pfarrgemeinden unseres Bistums,

am kommenden Sonntag, dem 27. März, feiern wir das Osterfest. Am gleichen Tag wird auch offiziell und formal der Wahltermin für die Wahlen zu den Pfarrgemeinderäten und Kirchenvorständen (5. Juni 2016) bekanntgegeben. Es könnte sein, dass diese Ankündigung in der Osterfreude etwas untergeht. Gleichwohl passt beides gut zusammen. „Geht hinaus in die ganze Welt und verkündet das Evangelium allen Geschöpfen“ (Mk 10,15) fordert uns der Auferstandene auf. Genau dies versuchen wir in unseren Gemeinden auch mit Strukturen wie Pfarrgemeinderäten und Kirchenvorständen.

Mit diesen Zeilen will ich Sie ermutigen, sich selbst die Frage zu stellen, ob und wie Sie Ihr Engagement für Ihre Pfarrei fortführen wollen und gleichzeitig darum werben, auch Neue für die Arbeit in den Gremien anzusprechen. Manchmal bedarf es genau dieser persönlichen Ansprache, um vorhandene Bereitschaft in tatsächliches Mittun zu verwandeln. Ideen und Lösungen für die Zukunft unserer Pfarreien und Gemeinden bei sinkenden Zahlen und steigendem Alter zu entwickeln, ist eine schwierige, jedoch lohnenswerte Aufgabe. Unsere Kirche braucht innere Lebendigkeit und die Zuwendung zu unserem meist nichtchristlichen Umfeld.

Katholische Kirche wird oft als Hierarchie und Teilung in Kleriker und Laien empfunden. Pfarrgemeinderäte und Kirchenvorstände sind Möglichkeiten, synodale Elemente einzubringen und die Teilhabe aller Gläubigen an der Gestaltung von Kirche ein Stück voran zu bringen. Die Aufgaben in unseren Pfarreien und Gemeinden sind vielfältig und gehen weit über die Organisation von Pfarrfesten und Einkehrtagen hinaus.

Ich wünsche Ihnen allen eine gute Vorbereitung in der Karwoche, die Freude des Osterfestes und einen guten Start in die Wahlvorbereitung.

Es grüßt Sie herzlich

Hartmut Schirmer
Vorsitzender des Diözesanrates der Katholiken im Bistum Görlitz

Der Brief im PDF-Format

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