9. Mai 2016

Ein Haus voll Glorie schauet – Dankfeier anlässlich der Außensanierung der Kathedrale

Das vergangene Mai-Wochenende, 7. und 8. Mai, stand ganz im Zeichen des Dankes und des Lobes. Anlass war der Abschluss der Außensanierung der Kathedrale St. Jakobus. Den Auftakt machte dazu ein abwechslungsreiches und sehr klangvolles Festkonzert in der Kathedrale. Unter dem Dirigat von Diözesankirchenmusikdirektor Thomas Seyda sangen der Jugendchor und der Domchor, die von einem Orchester begleitet wurden. Zudem brachte Domkantor Thomas Seyda einmal mehr sein ausgezeichnetes Orgelspiel zu Gehör, das unter großem Beifall belohnt wurde. Den Abschluss des an dem Marienmonat-Mai angelehnten Konzertes machte das Kirchenlied „Ein Haus voll Glorie schauet“ (Satz von Thomas Seyda), das abwechselnd mit den Chören und den Zuhörern erklang.

Unter diesem Klang wurde am Sonntag auch das Pontifikalamt mit Bischof Wolfgang Ipolt eröffnet. In der gut gefüllten Kathedrale brachten nicht nur die Gläubigen aus Görlitz ihren Dank zum Ausdruck, sondern auch Gäste aus Politik und Gesellschaft. Dazu zählen der Ministerpräsident des Freistaates Sachsen Stanisław Tillich, der Sächsische Staatsminister des Inneren Markus Ulbig, der Generalsuperintendent der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-Schlesische Oberlausitz Martin Herche sowie Vertreter vom Bonifatiuswerk, der Stadt Görlitz und der vielen beteiligten Firmen, die alle in ihrer unterschiedlichen Intensität zur Fertigstellung der Außensanierung beigetragen haben.

In seiner Predigt verwies Bischof Wolfgang Ipolt drauf hin, dass Kirchbauten bis heute zum Stadtbild dazugehören und einen wesentlichen Bestandteil ausmachen. Dabei stehen die historischen und architektonischen Aspekte für Gläubige nicht so sehr im Vordergrund. Die Kirchtürme verweisen auf den geöffneten Himmel und darauf, dass alle Menschen in das Leben mit Gott eingeladen sind: „Die Kirchtürme, die nach oben zeigen sind wie ein bildhafter Hinweis auf diesen offenen Himmel, auf den, der dort zur Rechten Gottes sitzt. Wenn wir Gottesdienst feiern, dann glauben wir, dass etwas von diesem Himmel, von der Herrlichkeit Gottes, schon jetzt – wenn auch noch unter Zeichen – erfahrbar werden kann und einbricht in unsere Zeit und in unser irdisches Leben.“

Im Anschluss an das Pontifikalamt versammelten sich die Gottesdienstteilnehmer unter strahlendem Sonnenschein, um dieses Dank-Wochenende fröhlich ausklingen zu lassen.

Die Predigt von Bischof Wolfgang Ipolt im Wortlaut.

„Eine Wunde ist geschlossen“ der Bericht von katholisch.de zum Nachlesen.

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