7. Oktober 2016

„Der so oft totgesagte Rosenkranz ist nicht tot“ – Bischof Ipolt dankt für Rosenkranz und Beter

„Ich freue mich, dass in Wittichenau der Rosenkranzaltar fertig restauriert  in der Pfarrkirche steht. Das ist ein seltenes Kunstwerk und einmalig in unserem Bistum“, sagt Bischof Wolfgang Ipolt. Betrachter können darauf 15 Geheimnisse des Rosenkranzes sehen und im Mittelpunkt des Bildes die Muttergottes mit dem Sohn Gottes im Arm, Jesus Christus.

„Der Gemeinde, dem Pfarrer, dem Kirchenvorstand, Spendern, Restauratoren, die für dieses kostbare Kunstwerk viel investiert haben,  danke ich, dass es für Betrachter, für Besucher der Kirche erhalten wird.  Dieser Altar ist dafür gemacht worden, dass Menschen die Gebetsform des Rosenkranzes kennenlernen, dass sie ihn beten. Vor diesem Altar können die Menschen den Rosenkranz optisch aufnehmen und die Geheimnisse des Lebens Marias und ihres Sohnes, die untrennbar miteinander verbunden sind, in besonderer Weise betrachten. Die Verbindung zu diesem restaurierten und neu eingeweihten Altar stellt die Gemeinde mit den einzigartigen Rosenkränzen her, von denen mir heute einer im Auftrag von Pfarrer Dr. Kresák übergeben wurde. Vielen Dank für dieses kostbare Geschenk. Ich empfinde es als eine sehr gute Idee, dass die Einweihung eines Kunstwerkes verbunden wird, mit der Vertiefung der Gebetspraxis. Ich hoffe, dass durch die Einweihung des Rosenkranzaltares, die Rosenkranzbruderschaft neue Mitglieder gewinnt. Beten kann man viel leichter, wenn man weiß, ich bin mit einer Gruppe verbunden, die wie ich dieses meditative Gebet praktizieren – die für die Anliegen der Kirche und der Menschen betet. Die Treue zum Gebet wird in einer solchen Bruderschaft gestärkt. Für diese Treue danke ich allen Betern. Man sollte Mut haben, auch junge Leute anzusprechen, ihnen den Zugang zu diesem Gebet ebnen. Der so oft totgesagte Rosenkranz ist nicht tot“, sagt der Bischof.

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