20. September 2013

Das Vermächtnis der Schwester Hanna

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„Ihr Charisma war Beziehungsnetze zu knüpfen, besonders mit und unter Jugendlichen“, sagt die Generaloberin der Franziskanerinnen von Siessen, Schwester M. Anna Franziska Kindermann über ihre Mitschwester Hanna. Während die Wallfahrer am 1. September in Neuzelle zur Stiftskirche strömten, starb sie 46-jährig. Schwester Hanna hatte alles geregelt in ihrem Leben. Dieses schenkte sie Gott, gab alles für ihn. Und ihre Mitschwestern erhielten Gegenstände, die ihr wichtig waren. Auf dem Kreuz ist Christus als der Gute Hirte dargestellt, umringt von vielen Schafen. Über ihnen der Heilige Geist. Die Generaloberin übergibt den drei Schwestern des neu gegründeten Konventes „Zum Guten Hirten“ in Cottbus dieses Kreuz am 8. September, während der Einsegnung der Wohnung durch Bischof Wolfgang Ipolt. Der gute Hirte führt die Schafe zu Wassern des Lebens, so der Bischof „Dafür sind Sie hierhergekommen, um den Menschen hier das Wasser des Lebens zu bringen“. Der Bischof, der auch als Hirte bezeichnet wird, freut sich „dass ich gute Gefährtinnen habe“. In vielen Orten hätten die Schwestern einen Konvent gründen können, Anfragen gab es reichlich, sagte die Generaloberin. „Chiara Lubich hat geraten das zu tun, was Gott von mir will. So habe ich die Schwestern gebeten, sich an den Platz zu stellen, wo die Herzen in Schwingung kommen – und das war Cottbus“. Und Schwester Hanna? Wird sie weiterhin Beziehungen knüpfen? Von einem Menschen, der heiligmäßig lebte, wird berichtet, dass er vor seinem Tod sagte: „Ich bin nicht wichtig. Ich werde im Himmel mehr für euch tun können.“ Das Kreuz von Schwester Hanna wird in Cottbus an sie erinnern, aber auch an Gottes Geist, der über dem Guten Hirten und den Schafen schwebt. kreuz hanna 1

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