25. Februar 2013

In Fürbitten Papst Benedikt dankbar gedenken

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Verehrte, liebe Mitbrüder im priesterlichen und diakonalen Dienst, liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, liebe Schwestern und Brüder im Bistum Görlitz!
Am kommenden Donnerstag, dem 28. Februar, wird Papst Benedikt XVI. zurücktreten. Die Kirche hat diesem Papst viel zu verdanken. Besonders denken wir zurück an seinen Besuch im Osten Deutschlands im Jahre 2011, bei dem er in seiner Predigt auf dem Erfurter Domplatz die Glaubens- treue der Katholiken während der DDR-Zeit gewürdigt hat. Er hat damals für unsere Kirche in Deutschland auch kritische Worte gefunden und uns gemahnt, durch den Verzicht auf Privilegien
das missionarische Zeugnis deutlicher werden zu lassen. Das Wort von der „Entweltlichung der Kirche“ hat viele Menschen aufhorchen lassen.
Wir wollen seiner in diesen letzten Tagen seines Pontifikates in den Fürbitten unserer Gottesdienste dankbar gedenken. Erstmalig seit vielen Jahrhunderten geht das Pontifikat eines Papstes nicht durch seinen  Tod zu Ende, sondern indem er selbst seinen Rücktritt erklärt hat. Es ist wohl für jedermann verständlich, dass darum am 28. Februar um 20 Uhr die Glocken an unseren Kirchen nicht läuten werden wie sonst, wenn der Papst gestorben ist.  Wir können ihm unsere Verbundenheit auch durch unser persönliches Gebet bekunden – das schlägt eine Brücke zu ihm und verbindet uns miteinander in der einen, heiligen, katholischen und apostolischen Kirche. Bis zur Wahl eines neuen Papstes entfällt der Name des Papstes in unseren Messfeiern. Diese „Lücke“ im Hochgebet der Eucharistiefeier ist zugleich die Erinnerung daran,
um einen guten Nachfolger zu beten und für das Konklave Gottes Geist zu erflehen. Ihr Bischof Wolfgang Ipolt

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