5. April 2014

Botschafter der Armen besucht Bischof und Bistum

„Wir finden Papst Franziskus richtig toll, wir mögen ihn sehr. Und wir hoffen, dass er Afrika verändert“, sagt Isaac Jogues Ngorok bei seinem Besuch am 2. April im Bischöflichen Ordinariat Görlitz. Die Worte des ehemaligen Lehrers aus Uganda, der derzeit für Misereor in Deutschland unterwegs ist, um über sein Heimatland zu informieren, gehen unter die Haut. Über 90 Prozent der Menschen in Uganda können nicht lesen und schreiben. „Lesen und schreiben lernen ist nicht genug. Es gilt, etwas gegen den Hunger zu tun. Hunger nicht für eine Stunde – Menschen hungern manchmal eine Woche lang“. Ngorok erzählt von Sparbüchsen, aus denen Mikrokredite entnommen werden können, für Saatgut beispiels- weise, oder um Ziegen zu kaufen. HIlfe zur Selbsthilfe soll gegeben werden. Ohne Spenden aus den reichen Ländern geht das nicht. Für unsere Schwestern und Brüder ist diese Hilfe über-lebens-wichtig. Etwa 90 Prozent der 36 Millionen Einwohner sind Christen, etwa die Hälfte ist katholisch. Fast 40 Prozent der Bevölkerung ist unterernährt. Etwa sieben Prozent der Kinder erleben ihren fünften Geburstag nicht. Mehr zur Fastenaktion lesen Sie hier. Der Eröffnungsgottesdienst am 9. März, den die ARD ausstrahlte, ist hier nochmals mitzuerleben. Kardinal Rainer Maria Woelki predigte.

miseror banner 2014

Zurück