10. Oktober 2015

Bistum präsentiert Orgel-CD – DKMD Thomas Seyda musiziert an der Eule-Orgel in der Kathedrale St. Jakobus

„Könnte die Orgel schreiben, über 1989, das Jahr ihrer Weihe, hätte sie viel zu erzählen“, so begann Generalvikar Dr. Alfred Hoffmann am Abend des 6. Oktober in der Kathedrale St. Jakobus in Görlitz seine Ansprache anlässlich der Präsentation der ersten Orgel-CD aus diesem Gotteshaus. Bei einem etwa halbstündigen Orgelkonzert vor weit über 100 Gästen, brachte Domkantor Thomas Seyda einige Musikstücke der Orgel CD zu Gehör. Es folgten lang anhaltender Beifall und eine Zugabe. Generalvikar Dr. Hoffman sagte: „Zum „Lobe Gottes und zur Freude der Menschen erklingt dieses Instrument. Die Ausdruckskraft verdanken wir vor allem Diözesankirchenmusikdirektor Thomas Seyda“. Ihm dankt der Generalvikar vor allem. Im gleichen Atemzug sagt er dem Tontechniker Knut Becker, der aus Berlin angereist ist und „der sich um alles gekümmert hat“, Danke. Der Generalvikar weist darauf hin, dass man „neben der Musik mit den Augen die Musik begleiten kann. Es ist ein einzigartiger Charakter, ein Rahmen, wie bei einem Bild“. Er bezieht sich dabei auf das Begleitheft, mit Fotos, Texten und zwei Aquarellen.

Begonnen hatte der Abend mit einem Pontifikalamt, das Bischof Wolfgang Ipolt anlässlich des Kirchweihfestes mit fast 150 Gläubigen und Priestern des Bistums feierte. Diese nahmen an der jährlichen Pastoralkonferenz in nahegelegenen Jauernick teil. Nach dem Gottesdienst waren alle, die daran teilnahmen, eingeladen zu Suppe, die im St. Wenzeslaus-Stift in Jauernick gekocht wurde. Eine Stunde lang, bis zum Konzert, war Gelegenheit für Begegnungen und Gespräche.

Nach dem Konzert wurde im Klemens-Neumann-Heim die CD präsentiert. 2000 Stück sind gepresst worden, ein Teil davon wurde am Abend verkauft. 15 Euro kostet die CD mit Booklet. Der Preis deckt die Herstellungskosten. Im Handel wird man diese Orgel-CD vergeblich suchen. Sie ist nur über das Bischöfliche Ordinariat und die Pfarrei Heiliger Wenzel in Görlitz zu bekommen. Gegen Rechnung und 2,50 Euro Versandkosten kann sie zugeschickt werden.

Die Orgel-CD ist aus der neuen Reihe “Monographien, Orgellandschaft Oberlausitz”. Diözesankirchenmusikdirektor Thomas Seyda hat an der Hermann Eule Orgel der Kathedrale die zehn einzelnen Titel gespielt. Durch Musikstücke mit mehr Sätzen sind es insgesamt fünf Werke. Auf der CD sind 72 Minuten reine Orgelmusik zu hören. Erklärt wird die Musik, die Orgel und die CD in dem beiliegenden 90-seitigen Booklet. Domkantor Seyda sagt zu den Arbeiten an der CD: „Den Tonmeister kenne ich von der CD-Aufnahme in der Stiftskirche Neuzelle. Die Zusammenarbeit mit ihm war sehr angenehm, für die Orgel-CD in der Kathedrale wollte ich ihn wieder haben. Dem hat der Generalvikar zugestimmt. Knut Becker lebt in Berlin, hat dort ein Tonstudio und kümmerte sich von den Aufnahmen, über die Erstellung des Booklets, (Begleitheft) Fotos, also dieses Rundumpaket, bis die CD in der fertigen Hülle geliefert wurde. Er ist ein Mann, der alles macht, beziehungsweise seine Firma, das war für uns sehr praktisch“. Der Domkantor spricht von den Vorarbeiten: „Die Literaturauswahl war sehr langwierig. Es ging um Stücke, die beispielweise noch nicht so oft eingespielt sind. Ich wollte auch unbekanntere Komponisten dabei haben. Nicht unbedeutend war das Instrument bei der Auswahl. Es eignet sich nicht jede Literatur für jede Orgel. Einiges fällt weg, was aufgrund der Disposition der Orgel nicht ideal darzustellen ist“, sagt Seyda. Auf der CD sind zu Stücke folgender Komponisten hören: Johann Sebastian Bach, Josef Rheinberger, Sigfrid Karg- Elert und Alfred Hollins, ein Engländer. „Mit diesen Werken kann man gut zeigen, was in der Orgel steckt“, sagt Thomas Seyda.

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