3. November 2011

Bistum Görlitz bei Liegnitzer Synode dabei

synod1
Der Leiter des Seelsorgeamtes des Bistums, Domkapitular Dr. Alfred Hoffmann bei seinem Vortrag auf der Liegnitzer Synode, den er in polnischer Sprache hielt.
xxxxx Generalsekretär der Synode Dr. Bogusław Droźdź, Vorsitzende des Diözesanrates der Katholiken Frau Dr. Evamaria Nowy, Frau Danuta Kosior (Dolmetscherin), DK Dr. Alfred Hoffmann, Dekan Maciej Wesołowski, Pfarrer von St. Bonifatius (von links)
synod2 Frau Dr. Eva-Maria Nowy, die Vorsitzende des Diözesanrates des Bistums Görlitz, hält ihr Grußwort in polnischer Sprache. synod6 Heilige Messe zu Beginn am Gedenktag des seligen Papstes Johannes Paul II, Bischof Dr. Stefan Cichy von Liegnitz, Generalsekretär der Synode Dr. Bogusław Droźdź (rechts), und Dr. Alfred Hoffmann

Im Jahre 2007 begann im Nachbarbistum Legnica/Liegnitz die erste Synode dieses jungen Bistums. Zur zehnten und zugleich letzte Arbeitssitzung, die am 22. Oktober stattfand, war eine Delegation aus dem Bistum Görlitz dabei. Die Vorsitzende des Diözesanrates, Frau Dr. Eva-Maria Nowy überbrachte Grüße des Bistums Görlitz in polnischer Sprache. Domkapitular Dr. Alfred Hoffmann, Seelsorgeamtsleiter des Bistums, überbrachte Grüße von Bischof Wolfang Ipolt. Dieser hatte zwei Tage vor seiner Weihe am Grab der heiligen Hedwig in Trebnitz seinen Treueeid vor dem Görlitzer Domkapitel abgelegt und damit bewusst ein Zeichen des  Brückenbaus gesetzt. Neben der heiligen Hedwig gedachte er dort des seligen Papstes Johannes Paul II. Ebenfalls in polnischer Sprache hielt Dr. Hoffmann einen Vortrag über die Situation sowie über Chancen und Nöte des Bistums Görlitz zu Beginn des 21. Jahrhunderts. Er sprach über den zahlenmäßigen Rückgang der Katholiken und Gemeinden vor und nach der Wende,  betonte jedoch, dass man nicht auf die Statistiken starren darf, denn das lähmt. Vielmehr stellte er das Motto des Papstbesuches in Deutschland in den Mittelpunkt:                                    „Wo Gott ist, da ist Zukunft.“ In die selbe Richtung gehe auch das Motto der Synode in Liegnitz: „Przypatrzmy siȩ naszemu połowaniu“ = „Schauen wir auf unsere Berufung“: „Dieses Motto ist eine sehr wichtige Antwort auf die gegenwärtigen Herausforderungen – genau das ist auch unsere Aufgabe, um von der Quelle des Glaubens her missionarisch wirksam sein zu können“, sagte der Domkapitular.
Der Seelsorgeamtsleiter, der gleichzeitig Pfarrer der Heilig-Kreuz-Gemeinde in Görlitz ist, erinnert daran, dass in der Stadt Görlitz viele jungen polnische Familien wohnen, die zunehmend in den Gemeinden integriert werden, beispielsweise im Pfarrgemeinderat, in der Kinderarbeit, in vielen Gruppen.
Am 24. März 2012 wird die festliche Abschlusssitzung stattfinden, woran auch Bischof Wolfgang Ipolt teilnehmen wird.    

Zurück