20. Mai 2015

„Bis an die Ränder gehen“ – Solidarisch mit ausgegrenzten Menschen im Osten Europas: Renovabis hilft

Die Renovabis Pfingstaktion greift in diesem Jahr ein Wort von Papst Franziskus auf: Geht an die Ränder, an die Grenzen menschlicher Existenz, fordert Franziskus. Schafft Gerechtigkeit, helft den Flüchtlingen, Migranten, Ausgegrenzten. Seid solidarisch, so mit den Menschen Osteuropas!

Ein Beispiel, wie und wo Renovabis hilft, zeigt das folgende Beispiel:

Für ausgegrenzte Menschen in Polen setzen sich Schwester Anna Bachlan und Magdalena Lasota ein. Sie arbeiten in Katowice mit Familien, Frauen und Kindern in Lebenskrisen sowie mit Opfern von Gewalt und Menschenhandel. Sie waren zu Gast bei der Eröffnung der Pfingstaktion in Regensburg und teilen ihre Eindrücke:

„Renovabis hat uns eine gute Möglichkeit gegeben, über unsere Arbeit zu berichten und darüber ins Gespräch zu kommen. Der Erfahrungsaustausch mit den Menschen und Institutionen in Regensburg sowie mit den anderen Gästen aus Bosnien, Albanien, Ungarn und der Ukraine hat uns gezeigt, dass es die Probleme, die wir bei unserer Arbeit sehen und haben, auch in den anderen Ländern gibt. Es ist gut und nicht selbstverständlich, dass die Gewalt gegen Frauen und der Menschenhandel in Deutschland ein Thema sind, auch wenn die Probleme hier nicht so stark sind wie in ärmeren Ländern. Renovabis macht eine sehr gute Arbeit in Europa.“

Sie können die Arbeit unserer Projektpartner in den Ländern Osteuropas unterstützen. Im Gebet oder mit Ihrer Spende. Ein herzliches Vergelt’s Gott dafür, sagt Pater Stefan Dartmann, Hauptgeschäftsführer von Renovabis.

Bischof Wolfgang Ipolt ruft zum Gebet der Renovabis-Pfingstnovene „Bis an die Enden der Erde!“ auf. Bischof Ipolt ist es ein wichtiges Anliegen, dass die Pfingstnovene, die uns Schwester Hanni Rolfes MSC für die Solidaritätsaktion Renovabis in diesem Jahr zur Vorbereitung auf das Pfingstfest vorlegt, in unserem Bistum Wurzeln schlägt. Der Bischof schreibt: „Das Gebet der Pfingstnovene mit den Menschen in Mittel-und Osteuropa ist ein Zeichen unserer Glaubenssolidarität und sollte im Sinne eines Austauschs der Gaben auf dem Weg zum Pfingstfest hin gepflegt werden. Die Anregungen, die das Bischöfliche Werk RENOVA-BIS jedes Jahr dafür herausgibt, sind eine gute Hilfe dafür. Man kann die Pfingstnovene gut mit den werktäglichen Messfeiern verbinden, in ökumenischen Gottesdiensten verwenden oder sie bei den Versammlungen der verschiedenen Gruppen einer Pfarrei, die sich an den Tagen zwischen Christi Himmelfahrt und Pfingsten treffen, verwenden. Selbstverständlich ist sie auch für das persönliche Gebet zu empfehlen. Möge diese alte Gebetsform in allen christlichen Gemeinschaften wieder neue Lebendigkeit erfahren“, soweit der Bischof.

Beten und Spenden gehören zusammen, damit Renovabis erfolgreich helfen kann. Die Not ist groß in Osteuropa. Auch in Rumänien, wie dieses Beispiel deutlich macht.

www.renovabis.de

 

 

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