5. Juni 2023

Biker der Bundespolizei auf Wallfahrt

Biker der Bundespolizei auf Wallfahrt

Einen besonderen Besuch bekam das Sankt-Wenzeslaus-Stift in Jauernick am vergangenen Wochenende. Etwa 45 Biker mit ihren Maschinen gaben ein eindrucksvolles Bild im sonst beschaulichen Ort Jauernick-Buschbach ab. Die Zweiradfreunde der Bundespolizei nahmen an der Biker-Wallfahrt der Bundespolizeidirektion Pirna teil und machten Jauernick von Freitag bis Sonntag zum Ausgangsort für verschiedene Ausflüge. Vorbild für die Biker-Wallfahrt der Bundespolizei waren die Wallfahrten der Kollegen im bayerischen Altötting. Das Zusammenkommen im Osten Deutschlands fand das sechste Mal statt. Bei diesem gemeinschaftsfördernden Treffen waren Zweiradliebhaber aller Konfessionen sowie nicht konfessionell gebundene dabei, um den Segen Gottes zu erbitten und die Gemeinschaft untereinander zu stärken.

Pfarrer Dr. Andrzej Malachowski, katholischer Seelsorger der Bundespolizei und selbst auch begeisterter Motorradfahrer, organisierte zusammen mit Christine Hannemann die Wallfahrt. Am Samstag begann der Tag mit einer Andacht in der Stiftskirche. Dabei dankten alle für die bisher unfallfreien Fahrten und gedachten auch aller im Straßenverkehr tödlich verunglückten Motorradfahrer und Verkehrsteilnehmer.

„Alle eure Dinge lasst aus Liebe geschehen!“

In seiner Predigt thematisierte Pfarrer Malachowski den „Krieg auf unseren Straßen“, der oftmals unsichtbar und still ausgetragen wird. Die Biker schützen sich wie mit einer Ritterrüstung, so der Geistliche, aber auch unsere Seelen müssten geschützt werden; dafür empfahl er die Kraft aus der Verbindung mit Jesus Christus zu holen und eine geistige Waffenrüstung anzuziehen. Wichtig sei, nicht aus Affekt zu handeln, sondern aus Liebe. Dazu zitierte er aus dem 6. Kapitel des Briefes an die Epheser:

Andacht in der Stiftskirche in Jaunernick mit Bundespolizeiseelsorger Dr. Andrzej Malachowski

10 Schließlich: Werdet stark durch die Kraft und Macht des Herrn! 11 Zieht an die Waffenrüstung Gottes, um den listigen Anschlägen des Teufels zu widerstehen! 12 Denn wir haben nicht gegen Menschen aus Fleisch und Blut zu kämpfen, sondern gegen Mächte und Gewalten, gegen die Weltherrscher dieser Finsternis, gegen die bösen Geister in den himmlischen Bereichen. 13 Darum legt die Waffenrüstung Gottes an, damit ihr am Tag des Unheils widerstehen, alles vollbringen und standhalten könnt! 14 Steht also da, eure Hüften umgürtet mit Wahrheit, angetan mit dem Brustpanzer der Gerechtigkeit, 15 die Füße beschuht mit der Bereitschaft für das Evangelium des Friedens. 16 Vor allem greift zum Schild des Glaubens! Mit ihm könnt ihr alle feurigen Geschosse des Bösen auslöschen. 17 Und nehmt den Helm des Heils und das Schwert des Geistes, das ist das Wort Gottes.

Vor allem alles in Liebe geschehen lassen. Mit einer liebevollen, geduldigen Einstellung als geistiger und geistlicher Waffenrüstung können alle im Leben weiterkommen.

Im Anschluss an die Andacht versammelten sich die Biker im Hof des Sankt-Wenzeslaus-Stiftes. Der Landesverband der evangelischen pfälzischen Posaunenchöre, der dieser Tage ebenfalls zu Gast im Haus war, gestaltete die Andacht und Segnung im Hof musikalisch mit.

Pfarrer Malachowski segnete die Fahrer und ihre Motorräder im Hof und überreichte jedem Biker eine gesegnete Christophorus-Medaille.

Christophorus-Medaille an der Maschine

Mit dem Segen Gottes und dem Beistand des heiligen Christophorus machten sich die Biker auf zu einer 300 KM langen Tagestour in Richtung des Dreiländerecks nach Böhmen, bis nach Melnik und erlebten eine abwechslungsreiche Landschaft und spannende kurvenreiche Straßen.

 

 

 

 

 

 

 

Text und Fotos: Bistum Görlitz (A.M.)

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