21. August 2023

Adoratio-Kongress in Neuzelle

Adoratio-Kongress – Neuzelle

Der aufgezeichnete Kongress kann hier nachgeschaut bzw. gehört werden. 

 

Adoratio-Kongress – 1. Tag

Der bereits zweite Adoratio-Kongress in Neuzelle war wieder ein geistliches Ereignis mit stiller Tiefe und bewegter Freude. „Eucharistie ist die Mitte der Kirche, das, worum es wirklich geht“, wie Bischof Wolfgang Ipolt zu Beginn betonte.

Bischof Ipolt eröffnete den Adoratio-Kongress mit einer Heiligen Messe in der Klosterkirche. In seiner Predigt erklärte er, dass es bei der Eucharistiefeier auch um die Hingabe unseres eigenen Lebens gehe: „Durch die Teilnahme an der Eucharistie geschieht auch in unserem Leben Wandlung.“ In jeder Messfeier begegne uns Jesus und wolle unseren Hunger nach Leben stillen.

Der niederländische Pater Diederik Duzijn von der Gemeinschaft der Missionare der Allerheiligsten Eucharistie (MSE) erklärte in seinem Vortrag, dass er „der Eucharistie alles zu verdanken habe“, das Leben ich Christus. Die Eucharistische Anbetung sei „keine theologische Theorie, sondern Realität“, wie Duzij betonte. Papst Johannes Paul II. have in seiner letzen Enzyklika Ecclesia eucharistica die Verbindung zwischen den Aussagen des Evangeliums und der Praxis der Anbetung verdeutlicht: „Es gibt nur einen Christus: Der Christus, der gegenwärtig ist im Allerheiligsten Sakrament des Altares, ist derselbe, der in Kafarnaum predigt!“

Ein wunderbares Zeugnis legte Margarita Beßler aus Tannhausen im Bistum Augsburg ab: Sie startete gegen viele Widerstände eine Eucharistische Anbetung in ihrer Pfarrei, begonnen mit einer Anbetung ein Mal im Monat vor dem geschlossenen Tabernakel, mittlerweile eine Tag- und Nachtanbetung mit ca. 100 regelmäßigen Betern in einer Anbetungskapelle. „Gott will nicht von uns, dass wir einen großen Baum einpflanzen, aber dass wir ein Senfkorn säen.“

Text und Fotos: Zisterzienserpriorat Neuzelle

Adoratio-Kongress – 2. Tag

Am zweiten Tag des Adoratio-Kongresses in Neuzelle feierte Bischof Andrzej Siemieniewski von Liegnitz mit uns ein Pontifikalamt zum Hochfest des hl. Bernhard. In Liegnitz hatte an Weihnachten 2013 ein eucharistisches Wunder stattgefunden.

Es gebe zwei Arten der Anbetung, so der Bischof in seiner Predigt: die Selbstanbetung mit dem Blick nach unten auf den Boden, und die mit dem Blick nach oben in den Himmel, von sich weg auf Gott hin. „Sie sollen meine Herrlichkeit sehen, die du mir gegeben hast (vgl. Joh 12,26). Das geschieht in der Anbetung: Wir sehen die Herrlichkeit Gottes!“
Wie Papst Franziskus betonte, sei „das wichtigste Handbuch der Ekklesiologie“ die Apostelgeschichte im Neuen Testament. „Die Apostel begannen die Geschichte der Kirche mit Anbetung. 40 Tage lang ist ihnen der auferstandene Christus erschienen, bis zur Himmelfahrt: Adoratio! Nachdem die Apostel den Heiligen Geist empfangen hatten, standen die Apostel auf und verkündeten: Adoratio wurde zur Evangelisierung!“

Zum Abschluss Adoratio-Kongresses gab es ein ein starkes und auch unterhaltsames Zeugnis von Tobias und Elena Mayer über ihren steinigen Weg zueinander und Tobias‘ Weg von einer Freikirche zum katholischen Glauben: Die eucharistische Anbetung spielte dabei eine zentrale Rolle!

Text und Fotos: Zisterzienserpriorat Neuzelle

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