5. April 2019

„Uns schickt der Himmel“ – 72 Stunden Aktion des BDKJ im Bistum Görlitz

„Uns schickt der Himmel“ – 72 Stunden Aktion des BDKJ im Bistum Görlitz

„Uns schickt der Himmel“, unter diesem Motto findet im Zeitraum vom 23. bis zum 26. Mai im Bistum Görlitz die 72-Stunden-Aktion des BDKJ statt. Während dieser drei Tage packen junge Menschen an und zeigen, was in dieser kurzen Zeit möglich ist, um die Welt ein bisschen schöner zu machen und dem Glauben Hand und Fuß zu verleihen. Die Sozialaktion des Bundes der deutschen katholischen Jugend, BDKJ, findet bundesweit statt. Überall im Land, in jedem Bistum, werden Gruppen von Kindern und Jugendlichen zuvor geplante, lokale und regionale Projekte, die der Allgemeinheit ein Zeichen der frohen Botschaft sein sollen, umsetzen. Diese können beispielsweise ein Nachbarschaftstreffen, ein gebautes Klettergerüst oder eine Aktivität mit einer Asylunterkunft sein. Zuletzt fand diese Aktion im Juni 2013 statt. Über 100.000 Kinder und Jugendliche waren in etwa 4000 Projekten in Deutschland, ein kleiner Bruchteil in Brasilien, Österreich, Kenia und weiteren Ländern, aktiv. Das Fortbestehen der gebauten Projekte und der Beziehung zu einem Altersheim können beispielhaft als nachhaltiger Erfolg der Aktion erwähnt werden, weshalb eine weitere Auflage beschlossen wurde. Neben dem gelungenen Fest oder dem neuen Klettergerüst sind auch das Gefühl, sich mit anderen für etwas eingesetzt zu haben, die Entwicklung von Qualitäten wie Teamgeist oder Organisierungsvermögen und die Freude am Schaffen Ziele und Effekte der 72-Stundenaktion. Finanziert wird sie durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Misereor und weitere. Diese schaffen durch Zuwendungen Rahmenbedingungen wie Organisationsteams, Flyer und rechtliche Absicherung. Die Teilnehmenden sind während der Aktion über den BDKJ versichert. Die Mittel wie Material und Verpflegung für die Aktion selbst sollen durch unabhängige Sponsoren und Spenden oder durch Initiativen wie eine Schuhputzaktion erarbeitet werden.

Im Bistum Görlitz werden nach aktuellem Stand vier bis fünf Aktionen stattfinden. An dieser Stelle sei auf die am 24. und 25. Mai 2019 stattfindende Kinderwallfahrt des Bistums von Wittichenau nach Rosenthal hingewiesen. Auch aufgrund dieser terminlichen Überschneidung und der damit verbundenen personellen Situation finden im Bistum wenige Projekte statt.

In Cottbus wird in Zusammenarbeit mit dem Menschenrechtszentrum e.V. von Freitag bis Sonntag die Thematik des Unrechts und der Freiheit in Bezug auf politische Gefangenschaft und religiöse Konflikte erörtert. Eine Grotte mit Marienstatue zur Anbetung soll auf dem Gelände des neuen Kindergartens „Jakubetzstift“ in Wittichenau entstehen. In Weißwasser soll ein Teil des Außenbereichs des katholischen Kindergartens „Sankt Johannes“, Kleingallien, zu einem Sandkasten mit Holzhäuschen, begrenzt durch neu gepflanzte Bäume, werden. Dieses Projekt wird aufgrund der oben genannten terminlichen Überschneidung bereits 14 Tage vor der 72-Stundenaktion stattfinden. Die Görlitzer Gemeindejugend um Diakon Markus Schwitalla wird sich der Pflege des Friedhofs widmen. Ob in Hoyerswerda eine Zusammenarbeit mit dem F.I.S.H. e.V., ein Verein zur Unterstützung Suchtkranker, und damit verbundene Hilfe beim Aufbau eines neuen Vereinshauses stattfindet, ist zu diesem Zeitpunkt noch nicht geklärt. Genauere Informationen zu den jeweiligen Projekten werden in den folgenden Wochen im jeweiligen Artikel zu lesen sein. Jede Woche wird ein Projekt im TAG DES HERRN vorgestellt. Interessierte sind herzlich eingeladen, sich auch vor Ort bei den Aktionen ein Bild von der Arbeit der Gruppen zu machen. Um einen oben genannten Eigenanteil der Finanzierung leisten zu können, sind ein Kuchenbasar oder ähnliche Ideen nach den heiligen Messen der kommenden Sonntage als mögliche Ereignisse im Hinblick auf die 72-Stundenaktion für die nächsten Wochen zu erwähnen.

Bei dieser Gelegenheit könnte jeder Besucher sein persönliches Fastenopfer genüsslich würdigen. Auch hier bedarf es jedoch noch weiterer Rücksprachen, um genau planen zu können.

schrieb Maximilian Schulze am 31.03.2019

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