9. August 2014

Ministrantenwallfahrt: Lucas Heizmann berichtet aus Rom – Teil 2


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Rom seit Donnerstag: Die Gruppe aus Neuzelle besucht die Engelsburg. Von dort, nach einem kurzen Weg zu Fuß, feiert Kaplan Daniel Laske mit Ministranten aus dem Bistum, sowie weiteren Wallfahrern, die Heilige Messe. Nach dem Gottesdienst kommen die Ministranten schnell mit einem Mann ins Gespräch, der im Mai von Erzbischof Reinhard Kardinal Marx zum  Bischof geweiht wurde und seitdem das Bistum Passau leitet: Pater Dr. Stefan Oster Salesianer Don Boscos (SDB). Johannes Bosco kennen die Ministranten im Bistum Görlitz gut, schließlich ist das Jugendhaus in Neuhausen nach ihm benannt. „Fröhlich sein, Gutes tut und die Spatzen pfeifen lassen“. Fröhlich sein: Ja, das trifft wohl gut auf diese Wallfahrt zu. Einige Scherze mit dem neuen Passauer Bischof, der Grüße an Bischof Dr. Konrad Zdarsa, den früheren Oberhirten des Bistums Görlitz mitzunehmen verspricht, ein Gruppenbild und schon gehen die Gruppen zur nächsten Veranstaltungen. Als die Gruppe weg war, habe ich noch schnell allein ein Foto mit Bischof Stefan Oster machen lassen, ich hatte echt Glück. Damit nicht genug. Etwa fünf Minuten unterhielten wir uns. Er ist ein bemerkenswerter Mann.

Am Nachmittag besuchten wir eine der Papstbasiliken von Rom: Sankt Paul vor den Mauern. Die Ministranten des Bistums München-Freising feierten mit dessen Erzbischof, Kardinal Reinhard Marx Abschlussgottesdienst. Einige Minuten nach der Messe steht er vor einer Kamera.

Die Neuzeller Gruppe besucht den Kreuzgang und das Museum. Nach diesem Besuch steht das Pantheon auf dem Plan. Danach geht es zur Piazza Navona, wo wir uns ein kleines Stück Rom bei Nacht angeschaut haben. Es war einfach nur schön die Künstler bei ihrer Arbeit zuzuschauen und mal zu sehen, was Gott denen für ein Talent gegeben hat.

Freitag ist für die Bus-Wallfahrer aus einigen Bistümern Deutschland  in Rom Abreisetag. Die Wallfahrer aus Neuzelle reisen erst am Montag zurück. So konnten wir die Domitilla-Katakomben besuchen, das größte Katakombenlabyrinth in Rom Etwas 60 antiker unterirdische Gräbersysteme gibt es in der Stadt. Nun ist für mich Christenverfolgung in den ersten Jahrhunderten viel besser verständlich. Fresken in den Begräbniskammern mit nicht nur christlichen Motiven, machen diesen mitunter gespenstisch anmutenden Ort feierlich. Der Freitagnachmittag steht zur freien Verfügung. Für einige von uns Gelegenheit, Castel Gandolfo, die Sommerresidenz der Päpste, zu besuchen oder einfach mal durch Rom zu bummeln. Eine kleine Gruppe ging mit Pfarrer Florian in den Petersdom. Am Grab des neuen Heiligen, Papst Johannes Paul Paul II. haben wir gebetet. Als Kardinal von Krakau hat er Görlitz besucht, im Amselgrund übernachtet – und er kniete dort bereits um 5.30 Uhr in der kleinen Kapelle. Daran und an die Grenznähe zu unseren polnischen Glaubensbrüdern haben wir dort gedacht, aus diesem Volk er stammt.

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