12. Juni 2014

Die Antwort müsst ihr Gott selbst geben – 55 Firmungen am Pfingstfest


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Firmungen am Pfingstfest – in Görlitz und Finsterwalde

In der Kathedrale St. Jakobus in Görlitz war am Pfingstsonntag kein Sitzplatz mehr zu bekommen. Während des Pontifikalamtes firmte Bischof Wolfgang Ipolt 42 Jugendliche und zwei Erwachsene.

„Gottes Geist will uns verändern“ – und wir sollen den „Weg Christi nie verfehlen“, gab der Bischof neben einem Auszug aus folgendem Gebet

Komm herab, o Heiliger Geist,
der die finstere Nacht zerreißt,
strahle Licht in diese Welt.
Komm, der alle Armen liebt,
komm, der gute Gaben gibt,
komm, der jedes Herz erhellt.
Höchster Tröster in der Zeit, Gast, der Herz und Sinn erfreut,
köstlich Labsal in der Not. …
Was befleckt ist, wasche rein, Dürrem gieße Leben ein,
heile du, wo Krankheit quält.
Wärme du, was kalt und hart, löse, was in sich erstarrt,
lenke, was den Weg verfehlt
…. (Gotteslob Nr. 344 – im alten GL Nr. 244)

nicht nur den Firmlingen mit auf den Weg. Der Bischof stellte an die Firmlinge gerichtet, die Frage: „An welcher Stelle steht Gott und das Leben in der Kirche in meinem Leben? Die Antwort darauf müsst ihr Gott selbst geben“.

„Wer es schafft, dass 40 Jugendliche früh um sechs Uhr in die Kirche kommen und zu Hause über Jesus nachdenken, der hat es geschafft Kirche aufzubauen“, mit diesen Worten dankte Hubertus Kaiser, der Vater eines Firmlings, Reinhild Oyen, Gregor Freitag und Kaplan Markus Kurzweil, die sich zwei Jahre lang die Firmlinge auf dieses Sakrament vorbereitet haben.

 Am Pfingstmontag spendete Bischof Ipolt in Finsterwalde elf Jugendlichen das Sakrament der Firmung. Zur Vorbereitung leistete jeder der Jugendlichen einige Sozialstunden in der Gemeinde. Dazu waren sie beispielsweise als Helfer an einem Kinderwochenende, auf dem Kirchgrundstück oder auch in unserem katholischen Kinderhaus tätig.

In der Predigt sagte der Bischof, jedes elektrische Haushaltsgerät oder Handy kann ohne Strom nicht arbeiten. Wir sind von der Energie abhängig. Auch bei uns kann mal der Akku leer sein. Uns fällt es vielleicht schwer zu beten oder zum Gottesdienst zu gehen. Das Bild von den Feuerzungen am Pfingstfest, die Lieder und die Liturgie wollen den Menschen wieder Kraft und Energie spenden. Gott selbst will uns neuen Schwung neue Energie geben. Das Sakrament der Firmung ist ein bleibendes Siegel in unserer Seele. Wir müssen jeden Tag dafür sorgen, dass das Böse nicht von uns Besitz ergreift und der Heilige Geist bei uns bleibt. Unsere Firm-Patrone sind uns diesen Weg im Glauben schon vorausgegangen.

Text: (Finsterwalde) und Fotos: Norbert Wirges

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