15. Juni 2014

Bonifatius-Verein des Bistums zu Besuch im lettischen Riga


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Vom 19. Mai bis zum 22. Mai 2014 waren Mitglieder des Bonifatius Vereins des Bistums Görlitz in Lettland zu Besuch. Vom Flughafen Dresden ging es über einen Zwischenstopp in Frankfurt am Main direkt in die lettische Hauptstadt nach Riga. Vom Flughafen fuhren wir dann mit einem Auto in die etwa 13 km entfernte Innenstadt zu unserem Hotel. Ankunft war dort gegen 15:30 Uhr Ortszeit. Die Zeitverschiebung gegenüber Deutschland beträgt plus eine Stunde.

An diesem Tag konnten wir dann noch einen kleinen Stadtrundgang durchführen. Gegenwärtig ist Riga die Kulturhauptstadt Europas. Die Altstadt profitiert auf jeden Fall von den dafür bereitgestellten europäischen finanziellen Mitteln. Viele Gebäude und Straßen wurden wunderbar saniert und strahlen in herrlichen Farben. Auffallend sind aber auch die vielen Überwachungskameras in der Innenstadt. Womöglich sollen diese eine abschreckende Wirkung erzeugen.

Der Weg durch die Innenstadt führte an vielen gastronomisch genutzten Sitzgelegenheiten vorbei. Es schien fast so, als gäbe es ein Überangebot an Gaststätten. Doch am Abend konnte man feststellen, dass diese Plätze sehr gut besetzt waren. Während unseres Stadtrundgangs trafen wir auf die Kathedrale, die katholische Kirche zur schmerzhaften Mutter Gottes. Hier hatten wir Gelegenheit einer in polnischer Sprache gehaltenen heiligen Messe beizuwohnen. Unser Abendessen konnten wir in einem Lokal mit lettischen Gerichten zu uns nehmen.

Am zweiten Tag unseres Aufenthaltes trafen wir Sr. Hannah von den Dominikanerinnen. Ein kleiner Konvent mit vier Schwestern (eine deutsche und drei lettische Schwestern) betreiben hier am Rande Rigas eine Kleiderkammer, ein Exerzitienhaus und sind in der Gemeinde- und Gefangenenseelsorge engagiert. Nach dem herzlichen Empfang ging es gleich durchs Haus und anschließend zur Kleiderkammer. Vor einigen Jahren hatten die Schwestern die Idee alle Kleidungsstücke wie in einem kleinen Einkaufsladen, also in Regalen und auf Kleiderständern, zu präsentieren. Dieser Wunsch wurde durch die Errichtung eines kleinen Gebäudes, gefördert durch das Bonifatiuswerk in Paderborn, erfüllt. Hier haben die Hilfesuchenden nun die Möglichkeit, nach ihrem Bedarf und Geschmack die vorhandenen Kleidungsstücke zu begutachten und auszusuchen. Für Anproben ist sogar eine Umkleidekabine vorhanden. Auch gibt es nun in diesem Haus sanitäre Anlagen, wie eine Toilette und auch eine Dusche. Bevor es dieses Gebäude gab, befand sich die Kleiderkammer in den Kellerräumen des Schwesternhauses. Etwa dreimal im Jahr treffen hier Hilfslieferungen aus Deutschland und Holland ein. Erst vor wenigen Wochen kamen 14 Tonnen Kleidungsstücke an. So konnte einer der zwei Lagercontainer wieder vollständig gefüllt werden. Wir konnten feststellen, dass Sr. Hannah hierüber sehr glücklich war. Stolz zeigte sie uns die nach Frauen-, Männer- und Kinderkleidung sortierten Kisten. Standartgröße sind hierbei Bananenkisten.

Danach ging es über den Hof zur Besichtigung des Gottesdienstraumes, einer kleinen Kapelle in dem neu errichteten Anbau des Schwesternhauses. Die Kellerräume wurden nach Auszug der Kleiderkammer einer neuen Nutzung zugeführt. Heute gibt es hier drei kleine Zimmer, die für Frauen in Not genutzt werden. Auch können hier aus der Haft vorzeitig entlassene Frauen vorübergehend wohnen und erhalten so eine feste Adresse, damit sie von den Behörden jederzeit aufgesucht und überprüft werden können. Gern nehmen die Frauen dieses Angebot an, bis sie dann selber eine Bleibe gefunden haben. Auch ein großer Aufenthaltsraum mit Küche, Sanitäranlagen, ein Raum mit Waschmaschinen und ein Bügelzimmer sind im Keller für alle Hausbewohner vorhanden.

Zum frühen Nachmittag fuhren wir mit Schwester Hannah etwa 70 km vor die Stadt zu einer kleinen Pfarrei. Dabei fiel das große Gefälle der Lebensbedingungen zwischen Stadt und Land auf. Im ländlichen Raum gibt es viele Gebäude in einem schlechten Zustand. An vielen Stellen ist der Verfall deutlich sichtbar. Sr. Hannah machte uns darauf aufmerksam, dass eben viele junge Menschen vom Land in die Stadt gehen, weil die Lebensbedingungen und Verdienstmöglichkeiten dort besser sind und die alten Leute können ihre Häuser ohne die Unterstützung ihrer Kinder kaum noch selber erhalten. Aber auch das bessere Leben in der Stadt ist nur scheinbar so. Viele haben zwar etwas mehr, für ein anständiges Leben ist es aber meist noch zu wenig. Dazu erzählte uns die Schwester ein Beispiel, zur Kleiderkammer kommt auch ein Professorenehepaar. Sicher sind sie nicht so hilfsbedürftig wie viele andere arme Menschen, aber dieses Ehepaar hat drei Kinder und steckt fast alles Geld in die Ausbildung ihrer Kinder. Somit fehlt es dann an anderer Stelle. Und die Schwestern helfen so auch gern, denn wie soll sich das Land entwickeln, wenn nicht die eigenen Landsleute eine gute Ausbildung haben und die Geschicke selbst in die Hand nehmen können.

Ziel unsere Überlandfahrt war eine kleine Pfarrei mit einer alten Holzkirche. Errichtet wurde dieses Gotteshaus um 1720. Es war schon ein Kirchneubau nach der Reformation und damit die Wiedereinrichtung einer katholischen Gemeinde. Der heute zuständige Pfarrer Alexander Stepanos erzählte uns, dass dies damals sogar im Einvernehmen mit den evangelischen Christen des Ortes erfolgte. Heute hat er hier bei den 14-tägig stattfindenden Sonntagsgottesdiensten etwa 10 regelmäßige Gottesdienstbesucher. Der Pfarrer ist auch noch für weitere 1 ½ und somit für insgesamt 2 ½ Pfarrstellen zuständig. In der anderen größeren Gemeinde sind es etwa 30 regelmäßige Gottesdienstbesucher.

Im Anschluss an die Sonntagsgottesdienste findet hier, wie auch an den anderen Orten, die „Sonntagsschule“ für die Kinder statt. Das ist ein Treffen der Klein- und Schulkinder, wo ausgehend von dem Gottesdienst oder einer kleinen Andacht über das Christentum, die biblischen Texte und die Religion gesprochen wird. Natürlich wird auch gespielt, immer mit christlichem Hintergrund wurde uns versichert. Denn einen Religionsunterricht gibt es nicht in den Schulen. In dieser Sonntagsschule werden die Kinder vor allem auch auf die Taufe oder Erstkommunion vorbereitet. Regelmäßig treffen sich an diesem Ort mehr als 20 Kinder. Manchmal bleiben auch die Eltern mit dabei. Vor Ort hat der Pfarrer zwei ausgebildete Seelsorgehelfer, die Inga und den Edgar. Die Inga leitet immer die Sonntagsschule hier an diesem Ort und Edgar ist in den Schulen unterwegs. Beide engagieren sich in der Gemeinde.

Alle drei berichteten stolz vom „Josefs-Festival“, welches am 1. Mai diesen Jahres, am Fest des Hl. Josef stattfand. Sie zeigten uns von diesem Tag einen kleinen selbst bearbeiteten Film. Dieser Tag begann um 12:00 Uhr mit einem Gottesdienst. Im Anschluss an den Gottesdienst gab es einige Stationen, wo Kreuze oder Rosenkränze o. ä. gebastelt oder Bilder unter Anleitung von Künstlern gemalt werden konnten. Auch traten mehrere Musikgruppen, darunter in Lettland sehr bekannte Musiker auf. Alle taten dies ohne Gage oder Honorar. An diesem Tag wurde auch „gemeinsam gearbeitet“. In Anlehnung an Josef, den Patron der Arbeiter, wurde fertig gehacktes Holz in den Holzschuppen gebracht und aufgestapelt. Gemeinsam ging das natürlich sehr zügig voran. Dann erzählte uns Pfarrer Alexander Stepanos, dass hier auf diesem Gelände ein Gemeindezentrum entstehen soll. Dieses Haus soll etwa 80 Personen Platz bieten. Der Entwurf des Hauses war zum Festival schon auf einem Plakat zu sehen. Ausreichend Platz bietet das vorhandene Gelände.

Am dritten Tage trafen wir den Pfarrer Alexander Stepanos noch einmal, nun aber in seiner Funktion als Direktor des religions-wissenschaftlichen Instituts Rigas. Dieses Institut hat die Aufgabe Priester und Laien weiter zu bilden. Das Institut beherbergt auch zwei Filialen der Lateran-Universität. Die Studierenden können den Bachelor für Theologie erlangen und in zwei Magisterprogrammen werden Lehrer oder pastorale Mitarbeiter ausgebildet. Aber ein sehr wichtiger Teil ist die Vertiefung des Glaubens von Laien oder Interessierten oder Menschen, die wieder zurück oder über einen eigenen Weg zum Glauben gefunden haben. Dazu gaben uns die Gesprächspartner folgendes Beispiel: Es gibt Menschen, die schon als Katecheten arbeiten und merken, dass ihnen einiges Wissen um den Glauben fehlt und sie dieses fehlende Wissen hier erlagen oder vertiefen können.

Am Nachmittag unseres dritten Besuchstages fuhren wir dann mit Sr. Hannah in das Frauengefängnis von Riga. Dieser Besuch war der eigentliche Anlass unserer Reise. Der Bonifatius-Verein im Bistum Görlitz unterstützt schon seit einigen Jahren dieses Frauengefängnis. Natürlich kann man sich weit weg wenig von der Situation, den Ängsten und Nöten der Menschen hier vor Ort vorstellen. Auch hatten wir keine Vorstellung von den Personen, die den Gefangenen die Hilfe, die Ablenkung und den Zuspruch geben. Vor Ort muss man aber erkennen, dass die Menschen recht selbstbewusst sind. Sie sind auf diese Errungenschaft sehr stolz und das Land gibt sich sehr europäisch. Die richtigen Letten stehen, so glaube ich, gern für ihr Land ein.

Nach der Kontrolle am Eingang des Gefängnisses wurden wir von einer Mitarbeiterin abgeholt. Im Innenhof trafen wir bald auf die katholische Seelsorgerin. Sie begrüßte Sr. Hannah und uns sehr herzlich. Mit dieser Begleitung gingen wir nun direkt zur Leiterin des Gefängnisses. Auch dort wurden wir von ihr und einer weitere Mitarbeiterin sehr freundlich begrüßt. Recht unkompliziert ging es nun zur Sache. Die Leiterin fragte uns, welche Fragen haben sie? Kurzum, es entwickelte sich ein nettes und informatives Gespräch. So gab man bereitwillig z. B. über die Altersstruktur Auskunft. Z.Z. ist die jüngste Insassin 15 Jahre, die Älteste 72. Nach den Delikten der Einsitzenden haben wir nicht direkt gefragt. Aber man konnte schon heraushören, dass es hier um fast alles Denkbare geht. Es gibt in dieser Haftanstalt alle Bereich, wie Untersuchungshaft, Bereiche für Jugendliche, Mütter mit Kindern, verschiedene Volksgruppen usw. Dieses Gefängnis ist das einzige Gefängnis für Frauen in Lettland. Es gibt wohl noch zwei Gefängnisse, in denen auch Frauen mit inhaftiert sind, aber dort sind es nur sehr wenige. Besonders haben mich die Informationen zu den Müttern mit kleinen Kindern berührt. Allgemein sagte man uns, dass wenn Männer im Gefängnis sind, werden diese von Ihren Frauen oder Müttern regelmäßig besucht. Es werden ihnen auch die kleinen Dinge, wie mal ein Kuchen o. ä. mitgebracht. Auch gibt es dann Informationen von zu Hause. Bei den Frauen ist das anders. Hier kommen nur sehr selten deren Männer oder andere Familienangehörige. Die Frauen machen sich oft Sorgen um die daheim gebliebenen Kinder und Ehemänner. Aber die Unterstützung von zu Hause ist leider oft sehr gering. Man könnte meinen, dass sie sehr schnell vergessen werden.

Schwangere inhaftiere Frauen oder Mütter mit Babys oder Kleinkindern dürfen ihre Kinder bis zur Vollendung des vierten Lebensjahres betreuen. Geschwisterkinder dürfen ebenfalls bis zum vierten Lebensjahr bei ihren Müttern mit in das Gefängnis einziehen und dort bleiben. Danach müssen sie dann zur eigenen Familie zurück oder zu einer Pflegefamilie, seltener auch schon mal in ein Kinderheim. Die Gefängnisleiterin sagte uns, dass alles versucht wird, damit die Kinder nicht für die Verfehlungen der Mutter mit büßen müssen. Bei den beengten Verhältnissen fällt mir diese Vorstellung aber sehr schwer. Es ist eben nicht mal so möglich, dass eine Mutter mit ihrem Kind im Kinderwagen durch einen Park fährt oder in diesem das Kind mal schaukeln kann oder im Sand spielt. Sicher sind ein Sandkasten und auch Schaukeln vorhanden, aber die Möglichkeiten wie in der Freiheit sind leider nicht gegeben.

Auch über die Aktivitäten durch die Seelsorgerin wurde berichtet. Sie ist eine gelernte Puppenspielerin und kann sehr gut auf Menschen zugehen. Sie erzählte von vielen Projekten, wo dann die Spendenmittel z. B. für Maler oder auch für Tanztherapeuten, Material u.v.m. verwendet werden. Bei der dann später erfolgten Besichtigung verschiedener Bereiche konnten wir uns von vielen schönen Bastelleien, Bildern, gestaltete Kerzen oder auch von gestrickten kleinen Teppichen und Socken selbst ein Bild machen. Auch dürfen zwei oder drei Gefangene bei guter Führung an einer Wallfahrt mitmachen. Auch dafür sind einige Dinge notwendig, die von diesen Mitteln gekauft werden können.

Während dieser in einer guten Atmosphäre geführten Gespräche konnten wir der Seelsorgerin im Beisein der Gefängnisleitung zwei Schecks übergeben. Der erste Scheck kam von unserem Bischof Wolfgang Ipolt. Er spendete einen Teil des ihm zum 60. Geburtstag geschenkten Geldes. Ich kann kaum die Situation richtig beschreiben. Die Seelsorgerin und auch die Leiterin des Gefängnissens nahmen den Scheck erst einmal entgegen. Als sie aber nach dem „offiziellen Foto“ auf den Betrag schauen konnten, wurden die Augen groß vor Staunen und auch ein wenig feucht. Der zweite Scheck vom Bonifatiusverein des Bistums verstärkte noch einmal diese Empfindungen. Auch bei uns war die Freude groß, da wir damit hier ein wenig helfen konnten.

Während der Besichtigung der verschiedenen Bereiche erfuhren wir, dass diese Anlage früher eine Kaserne war. Nur eben die Sicherheitsvorrichtungen wurden deutlich sichtbar verschärft. Man zeigte uns den Bereich, wo die Jugendlichen untergebracht werden. Hier gibt es einen recht nett eingerichteten Aufenthaltsraum, auch ein Fernseher und ein Computer waren vorhanden. Ebenso gibt es die Möglichkeit in einer kleinen Turnhalle Sport zu treiben. Die Räume sind hell gestaltet. Die Jugendlichen dürfen aber diesen Bereich nicht ohne Begleitung einer Aufseherin verlassen. Auch der Mutter Kind-Bereich ist recht hell und freundlich gestaltet. In den relativ engen Zimmern sind auch Teppiche vorhanden, damit die Kleinen dort auch auf dem Boden krabbeln können. Ein Spielzimmer mit altersgerechtem Spielzeug und auch ein Bad mit Dusche, Wanne und Wickeltisch gehören zur Ausstattung dieses Bereiches. Für die Kinder ist in diesem Bereich auch eine Krankenschwester angestellt. Auf der Rückseite des Gebäudes können die Kinder in einem kleinen Innenhof im Sand oder mit dem Roller o.ä. spielen.

Die Bereiche der anderen Gefangenen sind dann nicht mehr so komfortabel und hell ausgestattet. Viele Unterkünfte sind mit sechs oder noch mehr Betten ausgestattet. Persönliche Dinge können sie nur auf einem kleinen Regal über dem Bett oder in einem Teil eines Schrankes unterbringen. Durch die Enge in den Räumen, den verschiedenen Volksgruppen und natürlich auch den unterschiedlichen Charakteren gibt es auch reichliche Spannungen unter den Gefangenen. Abschließend zeigte uns die Seelsorgerin ihr kleinen Büro und den kleinen Kapellenraum. Diese Kapelle wird dann durch alle Konfessionen genutzt.

Stolz zeigte man uns auch die Ausbildungsbereiche. In diesem Gefängnis können Köche, Friseure, Näherinnen und Maler ausgebildet werden. Sie erhalten dann nach bestandener Ausbildung auch eine Bescheinigung, welche keinen Hinweis darauf gibt wo der Abschluss erworben wurde. Viele können bei guter Führung auch einer Arbeit in der Näherei nachgehen. Hier werden Kleidungsstücke für lettische Firmen genäht. Auch das Militär ist ein großer Kunde und lässt Uniformen und Unterwäsche herstellen. Für die Arbeit wird auch ein kleiner Lohn gezahlt.

Damit war der Rundgang durch das Frauengefängnis beendet. Es bleibt aber schon ein bedrückendes Gefühl zurück. Was für mich nicht so selbstverständlich war ist die Tatsache, dass wir im Gefängnis bestimmte Bereiche fotografieren durften. Dafür muss man ein großes Dankeschön sagen. Mit den Fotos kann auch den Spendern etwas von der dortigen Situation gezeigt werden. Auch der Schwester Hannah gilt unser besonderer Dank für ihre guten Übersetzungen und die tolle Absprache mit den verantwortlichen vor Ort.

Text und Fotos: Norbert Wirges, Finsterwalde

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