18. Januar 2016

Bischof Ipolt überträgt zehn Frauen und Männern aus dem Bistum den Dienst als Gottesdienstbeauftragte


Warning: Illegal string offset 'type' in /homepages/9/d302879430/htdocs/httpdocs/wp-content/plugins/nivo-slider/includes/core/includes/shortcode.php on line 141

„Heute werden zehn Frauen und Männer aus unserem Bistum beauftragt, Wort-Gottes-Feiern und Andachten zu halten,  Kranken die Heilige Kommunion zu bringen. Ich freue mich, dass diese Mit-Christen sich bereiterklärt haben, diesen Dienst für ihre Schwestern und Brüder im Glauben zu tun. Das wollen wir in dieser Eucharistie miteinander feiern“, sagte Bischof Wolfgang Ipolt zu Beginn der Heiligen Messe am gestrigen Sonntag. Einige Kinder mit Beteuern wurden danach zur Kinderkirche in die Martinskapelle verabschiedet.

In seiner Predigt nimmt der Bischof den Anlass der Beauftragung, um „der Frage nachzugehen: Was ist eigentlich ein Gottesdienst? Was heißt es, ihn mitzufeiern und maßgeblich an seiner Gestaltung beteiligt zu sein?: Gott möchte mit uns in einen Dialog eintreten. Dazu bedarf es der Bereitschaft, sich auf Gott einzulassen. Gott ist von Anfang an mit den Menschen in einen Dialog eingetreten. Wir glauben an einen Gott, der auf uns zugeht. Wir glauben nicht an einen Gott, der die Welt geschaffen hat und der sich irgendwo auf einen Thron zurückgezogen hat“. Es komme auf „die Bereitschaft eines jeden an, Gott einzulassen, ihm zu begegnen“. Vorsteher eines Gottesdienstes „muss ein geistlicher Mensch sein. Er muss ein Beter sein“, sagt der Bischof. Er wendet sich an die neuen Gottesdienstbeauftragten mit dem Auftrag: „Bevor Sie die Heilige Kommunion zu Kranken bringen, gewöhnen Sie sich an, für diese Menschen zu beten. Das verändert ihre Einstellung zu ihnen und macht bewusst, worum es geht: Nicht um Sie, sondern um den anderen, vor allem um Gott“. Ein Gottesdienst, so Bischof Wolfgang, ist eine Versammlung gläubiger Menschen, damit Gott wirken kann. Gott dient an uns Menschen und wir empfangen, damit wir ebenso Gott dienen können.

Nach der Predigt bittet Domvikar Markus Kurzweil „die Kandidaten, vor den Bischof zu treten“. Sie kommen aus den Pfarreien Zum Guten Hirten, Cottbus, St. Maria Mater Dolorosa, Finsterwalde, St. Trinitas, Lübben, St. Benno, Spremberg, der Pfarrei Heilig Kreuz, Weißwasser und St. Mariä Himmelfahrt, Wittichenau. Darüber hinaus sind zwei neue Gottesdienstbeauftragte als Krankenhausseelsorge in Hoyerswerda und Görlitz, sowie als Gefängnisseelsorge in Cottbus-Dissenchen tätig.

Sie werden dazu bestellt, Wort-Gottes-Feiern und Andachten zu leiten, während der Eucharistiefeier beim Austeilen der Heiligen Kommunion zu helfen und die Heilige Kommunion zu den Kranken zu bringen. Sehr geehrter Herr Bischof, ich bitte Sie nun um Ihre Beauftragung“, sagt Seelsorgeamtsleiter Kurzweil. Der Bischof spricht die „Kandidaten für den Dienst des Gottesdienstbeauftragten“ an: „Die Kirche deckt den Gläubigen den Tisch des Wortes, denn: ,Der Mensch lebt von jedem Wort, das aus dem Munde Gottes hervorgeht‘. Das Wort Gottes will frohe Botschaft sein, in der sich Gott als Herr und Lebensspender offenbart. Diese Worte sind uns aufgeschrieben zum Trost und zur Mahnung, ein Leben aus dem Glauben zu führen. Sind Sie bereit, als Gottesdienstbeauftragte das Wort Gottes im Sinne der Kirche zu verkündigen?“, fragt der Bischof. Die Kandidaten sind bereit, beispielsweise „sich dem Anspruch des Wortes Gottes zu stellen, aus seiner Kraft zu leben und den Dienst der Verkündigung sorgfältig vorzubereiten und auszuüben“.

Nach dem Segensgebet und dem Segen des Bischofs erhalten die neu beauftragten Gottesdienstbeauftragten Urkunden.

Zurück