13. Mai 2014

Fußwallfahrt um geistliche Berufe – und Simons Taufe


11. Mai 2014 9.45 Uhr ist Treffpunkt am Bahnhof Spremberg.  40 Personen warten an diesem Ort. Ein Boni-Bus bringt Jugendliche, welche am Tag zuvor mit Jugendpfarrer Marko Dutzschke die Diözesan-Jugendwallfahrt vorbereitet hatten.

„Gerufen“,  ist das Thema dieses geistlichen Wallfahrtstages. Auf dem etwa sieben Kilometer langen Weg wurde das Thema an den einzelnen Stationen wie auch beim Laufen deutlich. So gelangte man zum Beispiel beim Griff nach einem der vielen zugeschnittenen Fäden an einen neuen Gesprächspartner und Weggefährten für den nächsten Streckabschnitt. Nicht immer selbst wählen, sondern sich rufen lassen, lautete die versteckte Botschaft. Um einen Ruf zu hören, bedarf es der Stille und Aufmerksamkeit. Einen weiteren Streckenabschnitt konnte das jeder Wallfahrer für sich wahrnehmen, begleitet vom starken Rauschen des Windes in den Baumwipfeln.

Sich von Gott gerufen wusste auch eine Spremberger Familie, die ihren kleinen Simon am Zielort in der Bloischdorfer Kirche während des Gottesdienstes taufen ließ. Dieses freudige Ereignis erinnert die Wallfahrer als die große Christengemeinde an unsere Zeugenschaft und Verantwortung untereinander und für die Welt.

Pfarrer Dutzschke stellte die Frage in den Raum, welcher Ruf wohl den kleinen Simon ereilen wird.

Text: Gabi Kretschmer

Fotos: Gabi Kretschmer und Christian Schicketanz

 

 

 

 

 

 

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