9. Mai 2014

Pastoralvisitation in der Pfarrei St. Josef in Niesky

Bischof Wolfgang Ipolt besuchte vom 2. bis 4. Mai  anlässlich der Pastoralvisitation die Pfarrei St. Josef Niesky und die zur Pfarrei  zugehörigen Kirchorten Rothenburg und Rietschen. Dabei sollte der Bischof einen tieferen Einblick in das Leben der Pfarrei gewinnen. Darum standen im Mittelpunkt der Visitation Gespräche mit dem Pfarrer und den gewählten Gremien der Pfarrei. Kirchenvorstand und Pfarrgemeinderat stellten dem Bischof, gut vorbereitet, das Leben der Pfarrei dar. Auch Sorgen und Anliegen wurden dem Bischof dabei vorgetragen. Die Pfarrei wird sich beispielsweise Gedanken machen müssen über den weiteren Umgang mit den Immobilien. Die derzeitig kleine Zahl der Kinder ruft zudem nach neuen Formen der Katechese, in der die Kinder sich nicht nur als Einzelne, sondern auch als Gemeinschaft erfahren.

Gemeinsam mit Domkapitular Krystian Burczek, dem Pfarrer der Pfarrei Niesky, besichtigte der Bischof die verschiedenen  Gottesdiensträume des Pfarrgebietes wie auch die weiteren Räume, die der Gemeinde zur Verfügung stehen. Am Samstag und Sonntag feierte der Bischof in Rietschen, Rothenburg und in Niesky die Heilige Messe. In seiner Predigt in der Heiligen Messe am Ende der Pastoralvisitation bedankte sich der Bischof für „das hohe ehrenamtliche Engagement in der Pfarrei“. Insbesondere hob der Bischof hervor, „dass es in Niesky weiterhin den ,Lebendigen Rosenkranz‘ gibt – eine einfache Weise in Verbindung mit anderen das tägliche Gebet zu pflegen“.

Der Bischof gab der Gemeinde zwei Aufträge mit auf den Weg: Das neue Gotteslob soll als Chance für ein vertieftes Glaubensleben genutzt werden. „Gerade weil die Gemeinde nicht sehr groß ist, muss sie offen bleiben für Gäste und neu Zuziehende. Eine Gruppe von Christen in einer Gemeinde darf sich nie abschließen – sie muss vielmehr immer Ausschau halten nach Begegnungen mit anderen, ja auch mit Nichtchristen, die etwas vom Glauben erfahren möchten“, sagte Bischof Ipolt.

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