1. Mai 2014

Vigil, Europastadt feiert Heiligsprechung

Christen aus Polen und Deutschland haben am Samstag eine Vigil in der Europastadt Görlitz/Zgorzelec für Papst Johannes Paul II. begangen.

Von der Altstadtbrücke in der Europastadt Görlitz/Zgorzelec führt eine Lichterprozession mit mehr als 600 Gläubigen zur Brücke „Papst Johannes Paul II.“. Viele Geistliche aus beiden Teilen der Stadt sind gekommen, darunter der Görlitzer Bischof Wolfgang Ipolt. Der evangelische Generalsuperintendent Martin Herche hält eine Kerze in der Hand. Er sagte in seinem Grußwort, er möchte an diesem Abend seine „Verbundenheit mit Ihnen über alle Grenzen hinweg zum Ausdruck zu bringen“. Aus Hamburg ist der emeritierte Erzbischof von Hamburg, Werner Thissen an die Neiße gekommen. Er sagt: „Wenn ich nicht in Rom sein kann, dann ist der beste Ort Görlitz. Hier führt die Brücke, die den Namen Johannes Paul II. trägt, über die Neiße“. Bischof Wolfgang Ipolt betont die Bedeutung von Papst Johannes Paul II. für Görlitz und die Grenzregion. „Hier ist eine Nahtstelle zwischen zwei Völkern und auch zwischen zwei Weisen zu glauben. Als erster polnischer Papst hat Papst Johannes Paul II. auch uns gezeigt, wie Polen glauben. Das haben wir in dieser Lichterprozession heute gemeinsam praktiziert“, sagt der Bischof bei der Vigil.

Kurz zuvor stand der Bischof vor der Kamera von mdr-Sachsenspiegel. Dieser berichtete im Sachsenspiegel am Samstag und Sonntag aus Görlitz.

Am Tag der Heiligsprechungen ging Bischof Ipolt in seiner Predigt auf beide heiliggesprochenen Päpste ein, die sich für das „kostbare Leben“ eingesetzt haben. Der TAG DES HERRN berichtet in seiner aktuellen Ausgabe.

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