Von Montag, dem 20. April 2026 bis Donnerstag, dem 23. April 2026, kam die Arbeitsgemeinschaft der Umweltbeauftragten der katholischen (Erz-)Diözesen im St.-Wenzeslaus-Stift in Jauernick-Buschbach zu ihrer diesjährigen Jahrestagung zusammen. Auf dem Programm standen neben dem Austausch über die Arbeit der jeweiligen Beauftragten an ihren Wirkungsorten im deutschsprachigen Raum auch ein Gottesdienst mit Bischof Wolfgang Ipolt, verschiedene thematische Arbeitseinheiten und vielfältige Programmpunkte zum Kennenlernen der Region und zum Austausch mit lokalen Verantwortungsträgern aus Kirche, Politik und Gesellschaft. Nach ihrer Abreise am Donnerstag äußerten sich zahlreiche Teilnehmer beeindruckt und dankbar über die zurückliegende Tagung im Bistum Görlitz, so beispielsweise:
„Mit vielen guten Eindrücken fahre ich von Görlitz zurück in mein Bistum. Die Begegnung mit den Kollegen war wie immer eine Bestärkung für mein eigenes berufliches und persönliches Engagement. Die Stadt Görlitz ist eine Reise wert und hat auch touristisch viel zu bieten – ein mir bislang unbekanntes Kleinod. In diesem Jahr wurde mein Blick nochmal geweitet, und zwar auf eine ganz besondere Art und Weise.“ – Steffen Glombitza, Umweltbeauftragter Bistum Speyer
„Die weite Anreise hat sich gelohnt. Ich bin dankbar für die Offenheit, mit der unsere GesprächspartnerInnen von ihren persönlichen Motivationen und Erfahrungen von ihrem vielfältigen Einsatz für Nachhaltigkeit trotz schwieriger Rahmenbedingungen berichtet haben. Einige Erkenntnisse helfen sicherlich, in den auch bei uns anstehenden Transformationsprozessen den Blick auf wesentliche Punkte zu lenken. Von der positiven Energie der Tagung nehme ich Motivation für die Weiterarbeit zuhause mit.“ – Marie Vickus, Referentin für Klima- und Umweltschutz im Bistum Aachen
„Der Einladung nach Görlitz zu folgen hat sich in mehrfacher Hinsicht gelohnt. Zum ersten hab ich eine wunderschöne Gegend und Stadt kennengelernt. Zum zweiten hat sich das Haus als mit Herz geführtes, gut ausgestattetes und toll gelegenes Bildungszentrum erwiesen. Zum dritten war es interessant, welche Geschichte das Bistum Görlitz erlebt hat. Durchaus bedrückend waren die Erzählungen über die politische und gesellschaftliche Entwicklung seit der sogenannten Wende. Tief bewegt hat daher zum vierten, dass viele Menschen nicht aufgeben und sich – insbesondere motiviert und gestärkt durch ihren Gauben – für eine offene, zuversichtliche und freundliche Gesellschaft einsetzen.“ – Benedikt Schalk, Referent für Energie und Umwelt der Erzdiözese Freiburg
Bilder und Bericht: Bistum Görlitz
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