16. November 2020

Kunstwerk als Trostwerk – im neuen Andachtsraum des Hospizes in Niesky

Für den neuen Pfarrer der Pfarrei Sankt Josef in Niesky, Norbert Joklitschke, war die Einladung zur Eröffnung des Andachtsraumes im fast ebenso neuen stationären Hospiz „Haus am Wege“ in Niesky seine erste „ökumenische“ Einladung. In der Kleinstadt Niesky gibt es drei aktive christliche Gemeinden, die vieles gemeinsam haben und tun. Neben der katholischen und evangelischen Gemeinde in Niesky ist die Brüdergemeine am zentralen Platz der Stadt präsent.

Gleich zwei Künstler bekamen den Auftrag, den Andachtsraum und den Wohnbereich davor zu gestalten. Neben dem Glaskünstler Helge Warme aus Berlin war der Architekt Thomas Backhaus dort tätig. Im Bischöflichen Ordinariat Görlitz leitet Ordinariatsrat Backhaus die Bauabteilung. In der katholischen Kirchenzeitung  TAG DES HERRN wird hier über die Eröffnung des Raumes und die Kunst darin, berichtet.

Pfarrer Norbert Joklitschke sagte nach der Eröffnung des Andachtsraumes: „Gemäß dem Wort des Psalmisten ,Der HERR behütet dich vor allem Bösen, er behütet dein Leben. Der HERR behütet dein Gehen und dein Kommen von nun an bis in Ewigkeit.‘ (Ps 121,7-8) ist das ,Haus am Wege‘ in Niesky ein segensreicher Ort, an dem Menschen mit starken körperlichen Beschwerden in würdevoller Weise auch im Sterben nicht allein gelassen werden. Gerade im Sterben möchte der Mensch Lebensqualität erfahren. Dazu gehört auch Kunst und Kultur. Das Bild von Ewigkeit über Zeit zur Ewigkeit (Thomas Backhaus) und der so schön gestaltete Andachtsraum (Helge Warme) mitten im Lebens- und Sterbensraum der Hausgäste stellen eine wichtige Verbindung zur Welt ,draußen‘ dar. Auch diese Bildwerke motivieren, die Kostbarkeit des Lebens zurückzugeben, weil sie uns Gott geliehen hat.“

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