21. August 2020

Bischof Ipolt bei Monatswallfahrt des Fatima-Weltapostolats der Diözese Würzburg

Am 13. August 2020 war Bischof Wolfgang nach Dettelbach in Franken eingeladen, um mit den  Wallfahrern den Rosenkranz zu beten und die Eucharistie zu feiern. Die Monatswallfahrten in der Zeit von Mai bis Oktober sind im Bistum Würzburg eine feste Einrichtung, die von Vikar Christian Stadtmüller, dem Diözesanleiter des Fatima-Weltapostolates vorbereitet werden. Ziel der Wallfahrt war das Dettelbacher Gnadenbild – eine kleine mittelalterliche Pietá -, das seit über 500 Jahren in der Kirche „Maria im Sande“ verehrt wird. In der Messfeier mit den über 100 Pilgern, die wegen der Abstandsregeln zum Teil vor der Kirche Platz nehmen mussten,  wurde insbesondere Maria verehrt, die in der Lauretanischen Litanei als „Heil der Kranken“ angerufen wird. In seiner Predigt rief der Bischof dazu auf, die derzeitige Corona- Krankheit, von der die ganze Welt betroffen ist, nicht nur mit hygienischen Vorsichtsmaßnahmen zu bestehen, sondern auch aus der Perspektive des Glaubens geistlich zu verarbeiten. „Es kommt jetzt darauf an, dass wir trotz mancher Einschränkungen und Schwierigkeiten beim Herrn und seiner Kirche bleiben“, sagte der Bischof wörtlich und fügte hinzu: „Wenn ich es richtig sehe, werden wir als Kirche uns durch diese Erfahrung der letzten Monate – die nach menschlichem Ermessen noch eine Zeit lang anhalten wird – verändern. Ob diese Herausforderung zur Vertiefung unseres Glaubens oder eher zur Abwendung von Gott führt, ist derzeit noch offen. Vertrauen wir diese Zeit mit allen ihren Belastungen für Leib und Seele der Mutter des Herrn an. Sie ist mächtig uns aus Nöten und Gefahren zu erretten, denn wo Menschenhilf gebricht, mangelt doch die ihre nicht.“

Nach dem Gottesdienst wurde dem Bischof durch die Dettelbacher Blasmusik ein Ständchen mit fränkischen Klängen gebracht.

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