8. Juni 2020

Jugendwallfahrt läuft nicht? Läuft! Trotz allem!

Jugendwallfahrt läuft!
…unter diesem Thema stand die diesjährige Jugendwallfahrt am Dreifaltigkeitssonntag, dem 7. Juni. Gab es in den Vorjahren ein zweitägiges Treffen der Jugend aus allen Pfarreien im Geistlichen Zentrum des Bistums, in Neuzelle, mit Wallfahrtswegen, zu Fuß, auf Fahrrädern oder mit Mopeds, mit Volleyballspielen, Zelten, Nachtanbetung…, so war im Corona-Jahr-2020 alles anders. Aber absagen war keine Option. Ausfallen, wie so vieles andere in den vergangenen Wochen, sollte die Jugendwallfahrt nicht, versicherte Bischof Wolfgang Ipolt den 75 Jugendlichen in der Stiftskirche. So viele durften teilnehmen, waren in Listen eingetragen und hatten sich mit Zwei-Meter-Abständen in dem großen Gotteshaus verteilt.

Am Ende der Feier wurde der bisherige Jugendbildungsreferent  Tobias Banaszkiewicz verabschiedet und Christoph Biesenbach als neuer Referent begrüßt. (Der TAG DES HERRN hat ihn in der Pfingst-Ausgabe in diesem Beitrag vorgestellt). Darüber hinaus bedankte sich das Team der Jugendseelsorge bei Ingrid Schmidt. Sie war Referentin im Seelsorgeamt des Bistums und ist nach dem geplanten Ausscheiden von Pfarrer Marko Dutzschke im vorigen Jahr, als Diözesanjugendseelsorgerin eingesprungen, weil man keinen Nachfolger für diese Stelle hatte. Da sie in der Vergangenheit bereits Jugendseelsorgerin war, hat Bischof  Ipolt sie gefragt, ob sie für die Überbrückung dies nochmal machen würde. Sie hat zugesagt. Dafür – und für die bisherige Zeit mit ihr – hat sich das Team der Jugendseelsorge offiziell und öffentlich bei ihr bedankt.

Die Zisterzienstermönche aus dem Priorat Neuzelle haben den Gottesdienst live gestreamt – als Video ist er von Anfang bis fast zum Ende zu erleben.  Mit dem Neuzeller Wallfahrtslied: „Maria, Mutter Friedenshort…“ zogen die Wallfahrer, entlang eines Absperr-Bandes, das alle zwei Meter eine Markierung hat, an denen sich die Wallfahrer orientieren, anhalten und für ein straffes Band sorgen sollten, aus der Kirche aus. Auf dem Stiftsplatz waren wiederum Abstands-Marken auf dem Boden angebracht, um die herum die Teilnehmer einen Kreis bildeten. Es folgte ein Gebet, der Bischof erteilte auf dem Stiftsplatz den Segen. und mit gesungenen irischen Segenswünschen ging die Feier zu Ende. Die Wallfahrer erhielten Verpflegungs-Beutel und traten die Heimreise an.

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