20. Juni 2019

Fronleichnam weltweit – wir blicken zum Stift Heiligenkreuz im Wienerwald

Die leibhaftige Gegenwart des Gottessohnes Jesus Christus im Brot des Lebens, der konsekrierten Hostie, die in der Monstranz durch die Straßen von unzähligen Städten weltweit getragen wird, feiert die Kirche am heutigen Tag mit dem Fest Fronleichnam.

Der Blick geht in den Wienerwald, in das Stift Heiligenkreuz, wo heute Vormittag die Eucharistie, die große Danksagung der Kirche gefeiert wurde. Von dort aus wurde das heilige Brot in der Monstranz aus der Kirchen hinaus, durch die Straßen von Heiligenkreuz getragen, zu vier Altären, an denen der Segen gespendet wurde.

Abt Dr. Maximilian Heim, der die Feier geleitet und den Herrn in der Monstranz den gesamten Weg getragen hat, sprach in seiner Predigt von einem Edelstein, den Mutter Teresa von Kalkutta geschenkt bekam und den sie als Schmuck für den Tabernakel vorgesehen hatte. Ihr Mitschwestern rieten ihr, den Rubin zu verkaufen. Das lehnte Mutter Teresa ab, indem sie darauf verwies, dass für Gott das Beste sein soll. Wenn man Gott nicht zuerst die Ehre gäbe, würde man sich in Zukunft auch nicht mehr um die Armen kümmern.

Eine Abordnung aus dem Geburtsort von Abt Maximilian, aus Kronach war in diesem Jahr, unter Leitung des Bürgermeisters nach Heiligenkreuz gekommen. Schützen aus diesem Ort feuerten jedes Mal, wenn Abt Maximilian an einem der vier Altäre den Segen spendete, aus drei unterschiedlich großen Kanonen Böllerschüsse ab – um Gott damit auf besondere Weise die Ehre zu geben.

Die Zisterziensermönche aus dem im vorigen Jahr gegründeten Priorat Neuzelle wurden aus dem Stift Heiligenkreuz in den Ort an der Neiße entsandt. Sie bringen in eine weitgehend atheistische Gegend geistliche Nahrung.

Jesus sagte zu seinen Jüngern: Gebt ihr ihnen zu essen! Und: Der Mensch lebt nicht allein vom Brot, sondern von jedem Wort, das von Gott kommt.

Zurück