5. Juni 2019

Am 28. Mai vor 25 Jahren wurde der KKV in Görlitz gegründet – das Silberne wurde jetzt gefeiert.

Bereits im Jahr 2017 hatte Eberhard Schneider, als Vorsitzender des KKV in Görlitz, (Verband der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung) Bischof Wolfgang Ipolt gebeten, dem Festgottesdienst anlässlich des 25-jährigen Bestehens des KKV Görlitz am 2. Juni 2019 vorzustehen. Die Feier hat der Vorsitzende nicht mehr erlebt. Domkapitular em. Herbert Pollack erinnerte am Beginn des Pontifikalamtes an die verstorbenen Mitglieder des KKV-Görlitz, besonders des vorigen Jahres: Eberhard Schneider, Günther Wagenknecht und Prälat Hubertus Zomack– und daran, dass sich seit 1877 katholische Christen für soziale Gerechtigkeit einsetzen, wie im Kolping-Verein oder bei der KAB. Aus Wiesbaden kam die Idee und am 28. Mai vor 25 Jahren, noch vor der Bistumsgründung, wurde der KKV gegründet.

Bischof Ipolt sagte in seiner Predigt unter anderem: „Menschen schließen sich in Vereinen wie dem KKV zusammen, um Christus nicht aus den Augen zu verlieren und um Wirtschaft und Verwaltung in seinem Sinn zu gestalten.“ Das „Kreuzschiff“, das Logo des KKV, war durch Peter Wöhle auf dem Banner in der Kathedrale St. Jakobus präsent.

Nach dem Festgottesdienst erinnerte Dieter Gleisberg, bei einem Empfang, zu dem alle Gottesdienstbesucher in das St. Otto-Stift eingeladen wurden, an die Höhepunkte der 25 Jahre. Er sprach von den Bildungs- und Einkehrwochenenden im Sankt-Wenzeslaus-Stift in Jauernick, die immer sehr interessant waren, im politischen, religiösen und auch im Bereich Allgemeinwissen.  Er erinnerte an die ständigen Stammtische jeden ersten Dienstag im Monat, „die uns zusammen- und aktuell gehalten haben“ und an Maiandachten und Rosenkranzgebete. „Wir sind dankbar für diese Zeit. Doch auch wir haben das Problem der Überalterung  und der Mitglieder-Gewinnung, wenngleich wir damit nicht allein sind – Sport- und andere Vereine haben die gleichen Probleme. Klaus Simon, der heute nicht dabei sein kann, hat alles gut auf konserviert und dokumentiert“, sagte Dieter Gleisberg.

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