9. Januar 2019

270.000 Euro Bauhilfe kommen vom Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken in 2019 für das Bistum Görlitz

 

270.000 Euro Bauhilfe für das Bistum Görlitz – Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken fördert im Jahr 2019 Projekte in der Diaspora mit 14 Millionen Euro

Mit 14 Millionen Euro unterstützt das Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken im Jahr 2019 Projekte in der deutschen, nordeuropäischen und baltischen Diaspora. Davon werden unter anderem 270.000 Euro für Bau- und Sanierungsmaßnahmen im Bistum Görlitz aufgebracht. Einen Schwerpunkt der Projektförderung des Bonifatiuswerkes bildet weiterhin die Kinder- und Jugendhilfe. Mit über zwei Millionen Euro werden beispielsweise Tageseinrichtungen für Kinder in Ostdeutschland, Religiöse Kinderwochen und bundesweite Projekte der Kinder- und Jugendpastoral gefördert.

Im Bistum Görlitz unterstützt das Bonifatiuswerk die Pfarrei St. Benno in Spremberg bei der Flächenerweiterung und den Anbau des Kinderhauses Bennolino sowie bei der Innenraumsanierung der Pfarrkirche mit 100.000 Euro und 50.000 Euro. Für die Errichtung des neuen Zisterzienserklosters und die Gestaltung eines Emmausweges in Neuzelle werden 100.000 Euro zur Verfügung gestellt. Die Pfarrei Heiliger Wenzel in Görlitz erhält für die Erweiterung des Kinderhauses Heiliger Schutzengel eine Fördersumme von 20.000 Euro.

„Als ‚Hilfswerk für den Glauben‘ ist es für uns Auftrag und Ziel, auf innovativen und bewährten Wegen den Menschen das Evangelium nahezubringen. Insbesondere Kindern- und Jugendlichen möchten wir die Möglichkeit geben, den christlichen Glauben als Orientierung für das eigene Leben zu erfahren und die Kirche als verbindende Gemeinschaft zu erleben“, sagte der Generalsekretär des Bonifatiuswerkes, Monsignore Georg Austen. Gerade in den bewegten und belasteten Zeiten der Kirche sei es von großer Bedeutung, sich aufmerksam zuhörend, ehrlich und seelsorgerisch den Menschen zuzuwenden.

Über zwei Millionen Euro fließen in den Bereich der Kinder- und Jugendhilfe. Projekte in Deutschland werden mit 1,61 Millionen Euro, Projekte in Nordeuropa mit 200.000 Euro und Projekte in Estland und Lettland mit 70.000 Euro unterstützt.

Durch die Bauhilfe werden 65 Projekte mit 3,23 Millionen Euro unterstützt, darunter 36 Projekte in Deutschland mit 1,51 Millionen Euro, 25 Projekte in Nordeuropa mit 889.500 Euro und vier Projekte in Estland und Lettland mit 311.000 Euro. Für eilbedürftige Baumaßnahmen wurden 350.000 Euro zurückgestellt.

Die Glaubenshilfe fördert mit 810.000 Euro das missionarische Engagement und Projekte der Neuevangelisierung in Deutschland, aber auch Personal- und Praktikantenstellen mit missionarischem Charakter.

Mit 800.000 Euro unterstützt die Verkehrshilfe die Anschaffung von neuen BONI-Bussen. Jährlich können so bis zu 45 Fahrzeuge für Gemeinden, Institutionen und soziale Einrichtungen finanziert werden.

Initiativen zur Neuevangelisierung und Projekte der religiösen Bildungsarbeit werden mit 2,1 Millionen Euro unterstützt. Dazu zählen auch die Erstkommunionaktion, die Firminitiative und die Förderung christlichen Brauchtums. Zudem leitet das Bonifatiuswerk zweckgebundene Fördergelder des Diaspora-Kommissariates in Höhe von 4,7 Millionen Euro zur Unterstützung der pastoralen Arbeit nach Nordeuropa weiter.

„Für uns im Bonifatiuswerk ist der christliche Glaube sinnstiftend zukunftsweisend für ein gelingendes und erfülltes Leben. Seine ‚Frohe Botschaft‘ ist unser Mittelpunkt und zugleich unser Ansporn, eine zunehmend säkularisierte Gesellschaft aus christlichem Geist mitzugestalten. Dafür setzen wir uns aktiv ein. Doch dieser Einsatz wäre ohne die Großzügigkeit unserer Förderer und Spender nicht denkbar, denen ich von Herzen danke“, sagte der Präsident des Bonifatiuswerkes, Heinz Paus.

Patrick Kleibold, Pressesprecher

Zum Foto: Das Bonifatiuswerk fördert im Jahr 2019 Projekte in der deutschen, nordischen und baltischen Diaspora mit 14 Millionen Euro. Von Links: Präsident Heinz Paus, Vizepräsident Hermann Fränkert-Fechter, Generalsekretär Monsignore Georg Austen und Geschäftsführer Martin Guntermann. Foto: Patrick Kleibold

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