13. Juli 2018

Rom, wir kommen! – über 100 Ministranten aus dem Bistum wallfahren in die Ewige Stadt

Am Sonntag, den 29. Juli geht es los: aus den Pfarreien des Bistums Görlitz fahren 114 Ministranten und einige Betreuer, die von der Diözesanjugendseelsorge gut darauf vorbereitet wurden,  zur Ministranten-Wallfahrt nach Rom. Gemeinsam mit Ministranten aus dem Bistum Dresden-Meißen führt der Weg zunächst nach München. Am Abend werden die Teilnehmer im Liebfrauendom in einer Andacht ausgesendet. Danach steigen sie wieder in die Busse und ab 22 Uhr geht es durch die Nacht – in den Süden, über den „Brenner“, nach Rom. Diesen Weg haben früher die Bischöfe genommen, die zu Ad limina-Besuchen bei Päpsten, unterwegs waren. Bischof Bernhard Huhn schwärmte von dieser Route und bedauerte mehrfach, dass nicht alle, die es wollten, solche Wege nutzen durften.

Bischof Wolfgang Ipolt wird die Ministranten seines Bistums auch in Rom treffen, jedoch kann er sie aus Zeitgründen nicht in den Bussen begleiten. Am Dienstag, den 31. Juli, wird er mit „seinen“ Ministranten die Heilige Messe feiern. Am Nachmittag dieses Tages werden sie sich auf dem Petersplatz bei einem Vorprogramm versammeln und auf die Ankunft von Papst Franziskus warten. Das Abendgebet, ein katechetisches Gespräch und die Pilgersegnung durch den Papst, schließen sich an.

Neben Gebeten an jedem Morgen und Abend, Heiligen Messen und Andachten, Gesprächen, Begegnungen mit anderen Ministranten-Gruppen, werden die Messdiener auch touristische Orte besichtigen, von denen die meisten eine lange christliche Geschichte haben. Orte der Christenverfolgungen, die es leider in verschiedenen Ländern der Erde wieder verstärkt gibt, sind eingeschlossen.

Am Samstag, den 4. August kehren die Teilnehmer, nach Morgengebet, Frühstück und einer kurzen Abschluss-Andacht in ihre Heimatorte zurück, sicherlich angefüllt mit guten Erinnerungen.

Foto: Maria Steber, in: Pfarrbriefservice.de

 

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