21. November 2025

60 Jahre Briefwechsel der polnischen und deutschen Bischöfe – Schritt der Versöhnung unserer Völker nach dem 2. Weltkrieg

Am 18. November 2025 haben die Deutsche und die Polnische Bischofskonferenz den 60. Jahrestag des historischen Briefwechsels zwischen beiden Episkopaten begangen, der zu den Wendepunkten in der Geschichte von Polen und Deutschen nach dem Zweiten Weltkrieg zählt. Der Briefwechsel zwischen den Bischofskonferenzen fiel in die Schlussphase des Zweiten Vatikanischen Konzils, bei der sich die Bischöfe aus Polen und Deutschland kennengelernt hatten. Der Brief der polnischen Bischöfe an ihre deutschen Mitbrüder (18. November 1965) enthält den berühmt gewordenen Satz: „Wir strecken unsere Hände zu Ihnen hin in den Bänken des zu Ende gehenden Konzils, gewähren Vergebung und bitten um Vergebung.“

Als Mitglied der deutsch-polnischen Kontaktgruppe der DBK nahm Bischof Wolfgang Ipolt an der Gedenkfeier in Breslau teil. Am Denkmal für Kardinal Kominek, der der Initiator des polnischen Briefes war, fand ein Festakt statt, bei dem neben den beiden Vorsitzenden der Bischofskonferenzen auch Vertreter des Staates und der Stadt Breslau, wie auch der deutsche Botschafter in Polen zu Wort kamen. An den Festakt schloss sich eine Eucharistiefeier im Dom zu Breslau an, in der der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Dr. G. Bätzing, die Predigt hielt. Nach der Hl. Messe wurde im Diözesanmuseum eine Ausstellung mit Originaldokumenten zum historischen Briefwechsel eröffnet.
 

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