6. November 2018

Auf den Beinen für Klimagerechtigkeit

Seit dem 9. September ziehen Teilnehmer des dritten Ökumenischen Pilgerweges für Klimagerechtigkeit von Bonn über Berlin, Dresden und durch die Lausitz ins polnische Katowice. Dort findet Anfang Dezember die diesjährige Weltklimakonferenz COP 24 statt, auf der alle Länder weiter beraten, wie die globale Erderwärmung auf 1,5 bis 2 Grad zu begrenzen ist. Weil der Braunkohleabbau im Rheinischen, Mitteldeutschen und Lausitzer Revier dem Erreichen des Klimaziels für Deutschland entgegen steht, pilgern Rentner und Erwerbstätige aus verschiedenen Ländern Europas erstmals durch alle diese Gebiete, um auf das Problem hinzuweisen, erklärte der Hamburger Teilnehmer Wolfgang Löbnitz auf einem Zwischenstopp in Hoyerswerda. Die Übernachtung der Pilger organisierten die hiesige Gemeinde „Heilige Familie“ und die evangelische Johanneskirchengemeinde.

Text und Foto: Katrin Demczenko

Von Hoyerswerda zogen die Pilger weiter Richtung Spremberg.

 

Vom Empfang der Klimapilger in Spremberg am vorigen Dienstagnachmittag sendete  Frau Marie-Luise Obst diese drei Fotos und schrieb dazu: Die Klimapilger wurden bei uns  mit einem vielfältigen Abendbrot im Gemeindehaus der St. Benno Pfarrgemeinde bewirtet. Anschließend fand im Bergschlösschen ein von der Grünen Liga organisiertes Podiumsgespräch statt, bei dem die Vielschichtigkeit der Braunkohlethematik zwischen Pro und Contra erläutert und diskutiert wurde. Nach einem anstrengenden, erfüllten Tag wurden die Isomatten und Schlafsäcke der 18 Pilger und Pilgerinnen im Gemeindesaal ausgebreitet, um im Schlaf für den neuen Tag Kraft zu tanken.

Nach einem gemeinsamen Frühstück, das von mehreren Frauen der Gemeinde bereitet wurde, stärkte sie Herr Rudolf Schulze mit einem Reisesegen und gab viele Impulse zum Nachdenken mit auf den Weg. Bei goldenem Herbstwetter zogen die Pilger und Pilgerinnen entlang der Spree nach Cottbus weiter.

 

 

 

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