Bistumspatronin

Heilige Hedwig in Kathedrale St. Jakobus Görlitz

Die heilige Hedwig wurde 1174 in Andechs/Bayern geboren. Sie gehörte zum Geschlecht der Meranier. Nach ihrer Erziehung im Benediktinerinnenkloster Kitzingen wurde sie mit zwölf Jahren mit Heinrich I. von Schlesien verheiratet. Schlesien wurde für sie neue Heimat und Wirkungsstätte.

Nach dem Tod ihres Mannes zog sie sich zu den Zisterzienserinnen in Trebnitz zurück. Dort starb sie 1243 und wurde bereits 1267 durch Papst Clemens IV. heiliggesprochen. Ihr Leben war geprägt von tiefer Religiösität, und ihr Lebenswerk von ihrem caritativen und sozialen Wirken für Arme, Kranke und Waisen. Die Heilige setzte sich für ein friedliches Zusammenleben und die Verständigung von Deutschen und Polen in ihrer schlesischen Heimat ein. Deshalb wird sie von beiden Völkern gleichermaßen verehrt und kann als Heilige der Völkerverständigung angesehen werden.