18. Januar 2014

Neujahrsempfang von Bischof Ipolt im St. Otto-Stift


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Auf dem Neujahrsempfang des Bischofs am heutigen Vormittag begrüßt Generalvikar Dr. Alfred Hoffmann etwa 70 Gäste aus Politik, Kirche und Gesellschaft im St. Otto-Stift in Görlitz. Gekommen waren auch Leiterinnen aus katholischen Kindertagesstätten im Bistum. Bischof Ipolt hatte sie eingeladen, um ihnen für ihre Arbeit, die sie bei der Erziehung leisten, Danke zu sagen. Der Generalvikar führte durch das Programm. „Z największą przyjemnością witam księdza dziekana i proboszcza parafii…“ auf Polnisch begrüßt er den Pfarrer von „St. Bonifatius“ in der Nachbarstadt Zgorzelec, Maciej Wesołowski. Dieser antwortet später mit einem Grußwort auf Deutsch: „Ein Sprichtwort sagt: „Ohne Gott kommt man nicht einmal bis zur Schwelle, mit Gott sogar übers Meer.“ Generalsuperintendent Martin Herche stellt als „Kennzeichen für diese Region das herzliche Miteinander unserer Kirchen“ heraus. Die Vorsitzende des Diözesanrates, Dr. Evamaria Nowy, zitiert in ihrem Grußwort unter anderem einen Satz aus der Dresdner Pastoralsynode aus den siebziger Jahren: „Wir glauben, dass Gott der Menschheit eine Zukunft schenkt, die über alles hinausgeht, was menschliches Bemühen und die Möglichkeiten unserer Welt erhoffen lassen“. Die Sozialdezernentin des Landkreises Görlitz Martina Weber überbrachte Grüße von Landrat Bernd Lange, der nicht kommen konnte. Die Dezernentin ist dankbar für die „sehr gute, kreative Zusammenarbeit mit den Kirchen, insbesondere im sozialen Bereich“. Oberbürgermeister Siegfried Deinege ist froh, in der „katholischen Kirche einen engagierten Partner in dieser Stadt zu haben“. Dompropst Hubertus Zomack setzte in seinem Grußwort die Serie fort, bei der er in den chinesichen Kalender schaut: Das Jahr 2014 ist dort das Jahr des Pferdes. Demnach würde dieses Jahr eines „voller Aufregung und Abenteuer“. Der Dompropst wünscht „allen Anwesenden und allen Menschen in unserem Bistum Gottes Segen, für Anno Domini“ – dieses Jahr des Herrn. In seiner Ansprache äußerte sich Bischof Wolfgang zur „biblischen Botschaft von der Ehe, die aus Mann und Frau besteht und die neu verstanden werden muss“. Weiter sagt der Bischof : „Jede Verzweckung, die das Wohl des anderen nicht mehr im Blick hat, ist dem christlichen Ehe und Familienbild fremd“.

Bischof Ipolt wünscht allen Christen den „Mut, mit demütigem Selbstbewusstsein die Seele für diese Welt zu sein und in diesem unserem Land dabei mitzuhelfen, dass durch die uns eigene Lebensweise des Evangeliums der Gesellschaft(!) ein guter und wichtiger Dienst erwiesen wird. Dann könnten immer wieder Menschen vom Wert von Ehe und Familie wirklich ergriffen werden“. Den vollständigen Text der Ansprache des Bischofs ist hier zu lesen. Jugendliche Musiker, die alle aus der Pfarrei Heiliger Wenzel in Görlitz stammen, wussten mit ihrem Können zu begeistern. Domkantor Thomas Seyda begleitete einige ihrer Musikstücke. Darüber hinaus ließ er Wolfgang Amadeus Mozart am Flügel erklingen. Der Generalvikar überreichte jedem Musiker als Dank eine Geige. Die Instrumente sind mit Mozart-Kugeln gefüllt.

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