5. Februar 2018

Boten, die auf Gott hinweisen – der Tag des geweihten Lebens im Bistum Görlitz

Anlässlich des Tages des geweihten Lebens, der alljährlich am Fest der Darstellung des Herrn (auch Maria Lichtmess genannt) begangen wird, kamen Ordensleute aus dem Bistum Görlitz sowie Mitglieder aus Gemeinschaften am Freitag, 2. Februar in Görlitz zusammen. Schwester Manuela Scheiba OSB aus der Benediktinerinnenabtei St. Gertrud in Berlin Alexanderdorf sprach passend zum Jahresthema „Mit Benedikt Gott suchen“ über den Heiligen Benedikt, seine Klosterregel und über die benediktinische Spiritualität.

Für diesen Tag des geweihten Lebens kamen die Ordensleute aus Döbern, Cottbus und Görlitz. Erstmals dabei waren auch die drei Zinserziensermönche aus Neuzelle.

Bischof Wolfgang dankte allen Ordensangehörigen für ihr Zeugnis und ihr Gebet. Er ermutigte sie – stellvertretend für die vielen Menschen, die meinen von Gott nichts zu wissen – weiterhin im Gebet mit und bei diesen Menschen zu stehen und offen auf diese zuzugehen und ein Ansprechpartner zu sein. Darüberhinaus informierte Bischof Wolfgang die Ordensangehörigen über die neuen Entwicklungen im Bistum und auch in der Bischofskonferenz.

Höhepunkt dieser Begegnung war auch in diesem Jahr die Heilige Messe mit den Gläubigen der Stadt in der Kathedrale St. Jakobus. Die Heilige Messe stand unter der Überschrift „Seht ich sende meinen Boten.“ (Mal 3,1) . In seiner Predigt bezeichnete Bischof Wolfgang die Ordensmänner und Ordensfrauen als Boten Gottes für die Menschen. „Sie erweisen nicht nur der Kirche, sondern auch der Welt mit ihrem geweihten Leben einen unersetzbaren Dienst“ sagte er. Zu Beginn der Heiligen Messe wurden die mitgebrachten Kerzen gesegenet und in einer Lichter-Prozession vor den Altar gebracht.

 

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