4. November 2017

Erzbischof Alfons Nossol erhielt den Brückepreis der Europastadt

Bei einem Festakt am gestrigen Abend wurde der ehemalige Erzbischof von Oppeln/Opole, Prof. Dr.  Alfons Nossol, im Görlitzer Theater mit dem Internationalen Brückepreis der Europastadt Görlitz-Zgorzelec geehrt.

„Heute erhält in der Geschichte des Internationalen Brückepreises, nach dem Prager Erzbischof Kardinal Miloslav Vlk im Jahre 2001, mit Erzbischof Alfons Nossol zum zweiten Mal ein Bischof diese Auszeichnung. Da liegt es nahe, daran zu erinnern, dass ein Bischof auch als Pontifex bezeichnet wird, also, wie meist übersetzt wird, als Brückenbauer“, sagte der ehemalige Vorsitzende des Zentralrates der Katholiken in Deutschland und frühere sächsische Wissenschaftsminister, Hans Joachim Meyer unter anderem in seiner Laudatio. Sie ist hier im Wortlaut nachzulesen.

Versöhnung, das Bauen von Brücken zwischen Menschen unterschiedlichen Glaubens, Herkunft und Nationalität, steht bezeichnet über dem Leben des neuen Brückepreisträger.

Zur Brückepreisverleihung kamen Persönlichkeiten aus Politik, Gesellschaft und Kirche. Neben Priestern und Bischöfen aus verschiedenen deutschen und polnischen Bistümern und Vertretern der Ökumene, war der Apostolische Nuntius in Deutschland, Erzbischof Nikola Eterović anwesend.

Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) richtet ein Grußwort an den Preisträger.

Der Internationale Brückepreis der Europastadt Görlitz/Zgorzelec wird seit 1993 vergeben. Frühere Preisträger waren die Herausgeberin der Wochenzeitschrift „Die Zeit“ Marion Gräfin Dönhoff, der ehemalige polnische Außenminister Wladyslaw Bartoszewski, EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker sowie – im vergangenen Jahr – der Historiker und Publizist Timothy Garton Ash.

Auf einer ganzen Zeitungsseite brachte die Sächsische Zeitung in Görlitz am Tag der Brückepreisverleihung diese beiden Beiträge, die wir mit freundlicher Genehmigung hier veröffentlichen dürfen.

Weitere Informationen sind aus dem Programm zu entnehmen.

 

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