23. Oktober 2017

Gegenseitig und Miteinander: Mitglieder des Diözesan-Bonifatiuswerk Görlitz zu Gast in Senftenberg

Am vergangenen Samstag, 21.10.2017 trafen sich die Mitglieder des Diözesan-Bonifatiuswerk Görlitz zu ihrer jährlichen Mitgliederversammlung. An die 60 Mitglieder wurden in der Pfarrei St. Peter und Paul in Senftenberg von Pfarrer Roland Elsner herzlich willkommen geheißen und von der Gemeinde gastfreundlich begrüßt.

Die Mitgliederversammlung begann mit der Eucharistiefeier in der Pfarrkirche. Der Vorsitzende des Diözesanvereins Pfarrer Norbert Joklitschke ging in seiner Predigt auf Maria Mutter Gottes ein, die eine Mutter der Einheit (Papst Paul VI.) und nicht der Uniformität ist. Es geht nicht darum, dass alle dasselbe machen, sondern es in und mit Christus machen sollen. Trauer und Angst, das sind Brüche, die Menschen miteinander verbinden. „Maria bringt uns zu Christus, weil durch Christus unsere Brüche geheilt werden.“ so Pfarrer Joklitschke. Und im Kern greift diese Idee das Bonifatiuswerk auf: Unterschiedliche Menschen aus verschiedenen Gemeinden kommen zusammen, damit keiner allein den Weg zu Gott finden muss. Gegenseitig helfen und miteinander glauben – so der Grundtenor des Bonifatiuswerks.

In der anschließenden Konferenz wurde dieser Grundtenor auch durch den Rechenschaftsbericht des Vorstandes deutlich. Im Jahr 2016 konnten mehrere Pfarreien bei ihren unterschiedlichen Anliegen finanziell unterstützt werden. Das Spektrum der Unterstützung reichte von Anschaffungen neuer Liederbücher über die Aufarbeitung von liturgischen Geräten bis hin zu einer Unterstützung für ein Gospelkonzert.

Auch konnte der Diözesanverein eine erfreuliche Zahl melden: Im Jahr 2016 traten 18 neue Mitglieder dem Diözesan-Bonifatiuswerk Görlitz bei und somit wurde die Mitgliederzahl auf glatte 200 erhöht.

Damit das Miteinander innerhalb des Vereins nicht zu kurz kommt, begaben sich die Mitglieder am Nachmittag auf eine Führung in die Festung und in das Schloss Senftenberg. Der Abschluss der Mitgliederversammlung wurde nicht nur bei Kaffee und Kuchen im Pfarrhaus gehalten, sondern auch durch eine musikalische Reise mit Gesang und Klavier verschönert.

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