22. Juli 2017

Danksagung für goldene und eiserne Borromäerin

Zum  „lebenden Inventar“ gehören laut Prälat Hubertus Zomack,  Schwester  M. Ruth Langer, die heute ihr 65. Profess-Jubiläum feiert – und Schwester M. Luidgardis Fleischer ihr 50. In die Kapelle des Malteserkrankenhauses St. Carolus in Görlitz waren am Vormittag zur großen Danksagung der Kirche – zur Eucharistiefeier – ehemalige Kollegen und Mitarbeiter der beiden Schwestern, sowie weitere Wegbegleiter und Gäste gekommen. Schwester Luidgardis war im „St. Carolus“ viele Jahre Stationsschwester auf einer chrirurgischen Station. Ein ehemaliger Oberarzt war ebenso gekommen, wie der Urenkel des ehemaligen Chefarztes der Chirurgie. Da er erst drei Jahre alt ist, hat ihn seine Großmutter begleitet. Schwester Ruth arbeitete in Görlitz, später in Wittichenau, war Oberin und – wie Schwester Luidgardis – an der Ausbildung junger Frauen zu Kindergärtnerinnen und Krankenschwestern maßgeblich beteiligt. Einige der ehemaligen Schülerinnen waren ebenfalls unter den insgesamt 50 Gottesdienstbesuchern.

„In bewundernswerter Treue“ – „Jahre, die nicht nur aus Glücksstunden bestanden haben“ – davon sprach Prälat Zomack ebenso in seiner Predigt, wie von Edelmetallen wie Gold, von Edelsteinen wie Diamanten, die jedoch auch als harte Werkzeuge eingesetzt werden. Und von Eisen, von Stahl, der umfassend einsetzbar ist. Zomack, der gemeinsam mit Prälat Peter C. Birkner die Heilige Messe zelebrierte, überbrachte Glück- und Segenswünsche von Bischof Wolfgang Ipolt. Klinikseelsorger Bernd Schmuck pendelte zwischen Altar und dem Elektroklavier am Eingang der Kapelle: vorn als Diakon und hinten mit seinem Sohn Jakob,  auf der Flöte spielte und neben der Schola der Borromäerinnen den Gottesdienst musikalisch untermalte.

Nach dem Gottesdienst zeigten den zwei Jubilarinnen Blumen, Geschenke, Händeschütteln und Umarmungen, dass sie weder vergessen, noch allein gelassen sind – vielmehr gehören sie in eine Familie, in die der Kinder Gottes.

 

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