24. Juni 2017

„Sympathisches Gesicht der wachsenden Gemeinschaft“ ist 60. – Generalvikar gratuliert „Bruder Koppehl“

„Kommet her zu mir“, steht im Fensterbild der evangelischen Christuskirche in Niesky. Das Bild zeigt Christus, der mit ausgebreiteten Armen auf die Menschen wartet, die dieses Haus Gottes betreten. Am gestrigen Vormittag waren es Personen aus Kirche, Gesellschaft und Politik, die Dr. Thomas Koppehl, dem vor kurzem wiedergewählten Superintendenten,  zu seinem 60. Geburtstag gratulierten. Neben den Schritten der Menschen auf den Sohn Gottes zu, waren es Lieder, Texte, war es die Predigt von Generalsuperintendent Martin Herche in der Andacht, die vor den Gratulationen kam, waren es die Fürbitten, die eingeschlossen waren in die Liedstrophe: „Meine Hoffnung und meine Freude, meine Stärke, mein Licht: Christus, meine Zuversicht, auf dich vertrau ich und fürcht‘ mich nicht“, die sich hin zu Christus bewegten.

Nach dem Grußwort von Landrat Bernd Lange war Generalvikar Dr. Alfred Hoffmann eingeladen, als Vertreter der Ökumene, ein Grußwort zu sprechen:  „Ihr heutiger 60. Geburtstag ist nicht nur ein ,weltlich Ding‘, wie Luther sagt,  sondern wesentlich von Ihrer christlichen Existenz geprägt: durch Gottes Gnade, durch Ihr eigenes ADSUM – ich bin bereit – auf den Ruf Christi „Folge mir nach!“ zu hören und zu antworten.  Sie geben mit Ihrem Lebens- und Glaubenszeugnis der Kirche von heute ein konkretes Gesicht. Zugleich sind Sie ein wertvoller Partner vor Ort für das katholische Bistum Görlitz. Dafür möchte ich Ihnen ganz herzlich, auch im Namen von Bischof Ipolt, danken! In diesem 500. Jahr der Reformation feiern wir gemeinsam ein Christusfest. Das ist möglich geworden, weil in den letzten Jahrzehnten ein wirklicher Weg der Versöhnung und des Miteinanders gegangen wurde, ein Weg vom Konflikt zur Gemeinschaft. Mit Ihnen, lieber Bruder Koppehl, verbinde ich ein sympathisches Gesicht der wachsenden Gemeinschaft“, so der Generalvikar. Als Geschenk überreichte er  einen „Segensgruß von unserem Bischof Wolfgang mit Gebeten und Gedanken zu Bildern aus unseren Kirchen sowie ein musikalisches Gotteslob von unserer Orgel in der Kathedrale St. Jakobus“.

Bläsermusik des „kleinen Chors des Posaunendienstes im Kirchenkreis“ begleitete die zahlreichen Gäste zur Gratulation vor dem Gemeindehaus und zur Begegnung darin.

 

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