1. Juli 2016

Zu Türen und Toren – eine Pilgerradfahrt durchs Bistum

DSCF0020 (1024x768)16 Frauen und Männer aus dem Bistum Görlitz, Magdeburg und Fulda nahmen in diesem Jahr am Radpilgern teil, einige davon zum ersten Mal.

Die Strecke zog sich vom Speckgürtel Berlins über das Baruther Urstromtal und den Niederen Fläming.

Gemeinschaftlich radeln, vier Tage intensiv miteinander verbringen, wenn man sonst allein lebt, ruft ein starkes Gemeinschaftsgefühl hervor und lässt so manchen Teilnehmer neue Sichtweisen erfahren.

Geprägt waren diese Tage vom Gebet und von Glaubensimpulsen, jeweils in der Morgen- und der Abendandacht an den jeweiligen Kirchorten, sowie dem Mittagsgebet – irgendwo in der Natur. Dabei nahm das Fürbittgebet der Teilnehmer einen besonderen Platz ein.DSCF9966 (002) (1024x768)

Ein wichtiges Anliegen des Radpilgerns bestand darin, den Menschen an den kleinen Kirchorten zu begegnen, gemeinsam zu essen und gemeinsam zu beten.

Tief berührt und damit reich beschenkt empfanden sich die Radpilger von der Lebendigkeit des Glaubens, von der Freude und Herzlichkeit, vom Engagement trotz mancher Schwierigkeiten der Gläubigen vor Ort. So ging es der Überschrift folgend nicht nur durch Türen und Tore von vielen Kirchen, Friedhöfen, Zellen eines ehemaligen Gefängnisses sowie einer Einrichtung hilfebedürftiger Menschen, es öffneten sich auch vielen Herzenstüren in der Begegnung mit den Menschen.

DSCF0002 (002) (1024x768)Angetreten waren wohl alle Pilger mit der Hoffnung die Tür zu sich selbst, die Tür zu Gott zu finden oder weiter zu öffnen, was immer wieder in einem Lied zum Ausdruck kam: „Gott nahe zu sein ist mein Glück, denn bei ihm allein bin ich geborgen.“ Eine Antwort darauf kann das Erkundigen des Termins für das Radpilgern 2017 sein.

Tatsächlich gibt es diesen Termin schon: vom 9. bis 13. Juni 2017 als Ökumenisches Radpilgern mit der Besonderheit von Orgel zu Orgel.

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