28. Januar 2016

Im Gespräch mit Bischof Ipolt – zwei Journalisten der Lausitzer Rundschau zu Besuch in Görlitz

Journalisten aus dem In- und Ausland melden sich im Bischöflichen Ordinariat an, so unlängst eine Redakteurin der Gazeta Wyborcza aus Polen. Zu einem ersten Besuch hatte Bischof Wolfgang Ipolt unlängst zwei Journalisten der Lausitzer Rundschau, LR, aus Cottbus eingeladen: Chefredakteur Johannes M. Fischer und Themenkoordinator Bodo Baumert. Der Bischof informierte die beiden Katholiken beispielsweise darüber, dass viele Veranstaltungen in Cottbus stattfinden, da diese Stadt zentraler liegt und besser aus allen Richtungen erreichbar ist, als Görlitz. Nach Cottbus besteht eine gute Verbindung von Görlitz aus; dorthin fährt der Bischof oft mit dem Zug. „Wenn ich nicht viel mitzunehmen habe. Schneller ist man mit dem Auto nicht. Die ODEG ist wie eine S-Bahn, fährt jede Stunde“, sagt der Bischof. Ihn interessiert, welche Aufgaben ein Themen-Koodinator hat. Bodo Baumert ist als solcher „Vordenker“ bei der LR. Er legt fest, was am nächsten Tag in der Zeitung stehen soll. Erfahrungen hat er als Redakteur in Forst und Cottbus gesammelt.

Der Bischof bekennt, morgens lieber eine Zeitung in die Hand nehmen zu können, als den Tablet-PC. Einig ist man sich darüber, dass weiterhin Botschaften, auch die der Kirche, verbreitet werden, dass sich jedoch Träger-Medien verändern. Die Frage sei: Worüber transportiere ich Informationen? „Der Journalismus bleibt, solange geredet wird, solange Neugierde lebt“, sagt Fischer, der in nächster Zeit in die Bischofsstadt Erfurt wechselt, als Chefredakteur bei der Thüringer Allgemeinen. Ein weiteres Thema war die Transparenz-Offensive der Bistümer, der das Bistum Görlitz mit dem Jahresbericht 2014 noch mehr als bisher entspricht, als bisher, als Zahlen und Fakten bereits veröffentlicht wurden.

Bevor Prälat Bernd Richter, ein Ur-Görlitzer, den Gästen die Schönheit der Görlitzer Altstadt präsentierte, führte Bodo Baumert mit Bischof Ipolt ein Interview, das nicht nur in der Lausitzer Rundschau zu lesen ist, sondern auch hier.

 

 

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