28. Januar 2016

Zeugnis der Geschichte Gottes – Bibeln für die Diaspora – vom Bonifatiuswerk

Görlitz (rs). In einem Besprechungs-Raum des Bischöflichen Ordinariates in Görlitz lagern Kisten mit insgesamt 425 Bibeln. Angeliefert wurden sie über das katholische Bibelwerk. Auftraggeber ist das Bonifatiuswerk der Deutschen Katholiken in  Paderborn. Bestimmt sind die Bücher vor allem für den Religionsunterricht, aber nicht nur.

Das Bonifatiuswerk hat ein Projekt unter dem Titel „Bibeln für die Diaspora“ gestartet. „Ich habe eine entsprechende Umfrage an unsere Religionsfachkräfte weitergegeben. Dabei haben wir festgestellt, dass ein vermehrter Bedarf an Bibeln an den Schulen besteht, im Umfang von über 400 Büchern. Daraufhin haben wir die genaue Zahl dem Bonifatiuswerk bekanntgegeben. Wir sind sehr erfreut, dass uns das Bonifatiuswerk diese Bibeln zur Verfügung stellt“, sagt Jörg Maywald. Er ist der Leiter des Schulreferates im Bischöflichen Ordinariat. Das Bonifatiuswerk meldete den Bedarf an das katholische Bibelwerk weiter. „Uns wurde mitgeteilt, dass der Bedarf an Bibeln in Deutschland sehr groß gewesen ist, weitaus größer als gedacht. Bibeln mussten deshalb nachgedruckt werden. Die Botschaft der Bibel ist wesentlicher Bestandteil der Lehrpläne im Fach katholische Religion. Die Bibeln werden den Schulen zur Verfügung gestellt. Sie kommen vorrangig im Religionsunterricht zum Einsatz. Es spricht aber nichts dagegen, diese Bibeln auch für andere Fächer bereitzustellen. Sie sind also nicht ausschließlich für den Religionsunterricht bestimmt, aber primär“, sagt Jörg Maywald.
Monsignore Georg Austen, Generalsekretär des Bonifatiuswerkes, ist der festen Überzeugung, dass die Bibel in die Hand eines
jeden Kindes gehört: „Die Schulen sind ein Lernort des Glaubens, daher darf es dort nicht an der Heiligen Schrift mangeln. Kinder müssen beim Entdecken der Frohen Botschaft durch Religionspädagogen unterstützt werden, denn nur so können sie eigene und persönliche Wertvorstellungen entwickeln.“ Generalvikar Alfred Hoffmann hat sich die Bücher angesehen. Er
sagt: „Die Bibel ist das Zeugnis der Geschichte Gottes mit uns Menschen und damit grundlegend für uns wichtig. Die Schüler sollen in der Schule davon erfahren und daraus lernen. Dazu hat uns das Bonifatiuswerk über 400 Bibeln geschenkt und dafür sind wir sehr dankbar.“ In den nächsten Wochen werden die Bibeln über die 41 Religionslehrkräfte, die im Bistum tätig
sind, an die Schulen gebracht – zum regen Gebrauch.

Quelle: TAG DES HERRN, Ausgabe Nr. 2 vom 10. Januar 2016, Görlitz-Seite 1

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